- Joined
- 21.11.2019
- Messages
- 6.902
- Reaction score
- 127.149
- Points
- 11
- Age
- 55
- Location
- Орёл
- 💎VM
- 442.521,00
- Neues Land
- 🌐Единия
- Enneatyp
- 5 5 (?)
- Geschlecht
- Männlich
- Ashram-Einwohner
- Ja
Wie man Hellsehen entwickelt: nicht mit den Augen, sondern mit dem Gehirn sehen
Der Mensch ist daran gewöhnt zu denken, dass er mit den Augen sieht.
Aber ganz so ist es nicht.
Die Augen sind nur ein Werkzeug.
Sie ähneln dem Objektiv einer Kamera.
Doch das Bild entsteht nicht im Objektiv.
- Sehen — das Gehirn.
- Hören — das Gehirn.
- Erkennen — das Gehirn.
- Verstehen — das Bewusstsein.
Die Augen empfangen Licht.
Die Ohren empfangen Schwingungen.
Die Haut empfängt Berührungen.
Doch die gesamte Welt wird in uns zusammengesetzt.
Deshalb beginnt Hellsehen nicht mit den Augen.
Und auch nicht mit dem dritten Auge als hübschem Bild auf der Stirn.
Es beginnt mit dem Verständnis:
Information kann direkt in den Kopf gelangen.
Nicht durch die Augen.
Nicht durch die Ohren.
Nicht durch den Geruch.
Nicht durch Berührung.
Sondern sofort — als Wissen, als Bild, als innere Empfindung, als stille Gewissheit.
Das ist der Beginn echten Hellsehens.
Keine Fantasie.
Keine Tagträumerei.
Kein „Das habe ich mir wohl eingebildet“.
Sondern ein neuer Kanal zum Empfangen von Informationen.
Hellsehen ist eine Anfrage
Der Hauptfehler von Anfängern besteht darin, dass sie „alles sehen“ wollen.
Doch so funktioniert Hellsehen nicht.
Wenn ein Mensch Informationen erhalten möchte, muss er genau wissen, welche Informationen er abfragt.
Nicht allgemein:
„Was ist dort?“
„Was wird geschehen?“
„Zeige mir die Wahrheit“.
Sondern konkret:
„Welche Figur ist auf dem Blatt?“
„Welche Farbe wurde gewählt?“
„Was befindet sich hinter dem Schirm?“
„Wer ruft gerade an?“
„Welches bevorstehende Ereignis steht mit dieser Person in Verbindung?“
Welche Frage — ein solcher Informationsstrom.
Ist die Anfrage vage, kommt ein Durcheinander.
Ist die Anfrage präzise, kommt eine Antwort.
Das Bewusstsein ähnelt einem Lichtstrahl. Wohin du ihn richtest, das wird erhellt. Wenn man gleichzeitig in alle Richtungen leuchtet, entsteht kein Hellsehen, sondern ein innerer Basar am Tag des Teppichverkaufs.
Daher lautet die erste Regel:
Lernt, präzise Fragen zu stellen.
Information kommt nicht immer als Bild
Viele denken, Hellsehen bedeute zwangsläufig einen hellen inneren Bildschirm, auf dem alles wie im Film zu sehen ist.
Doch das ist nicht zwingend so.
Manchmal sieht ein Mensch tatsächlich ein Bild.
Manchmal weiß er es einfach.
Manchmal spürt er eine Richtung.
Manchmal hört er innerlich ein Wort.
Manchmal erhält er kein Bild, sondern eine Bedeutung.
Manchmal versteht er den Zustand eines Objekts, kann ihn aber nicht sofort in menschlichen Worten beschreiben.
Das ist normal.
Wir nennen es „Sehen“, doch eigentlich geht es um etwas Umfassenderes — um die Wahrnehmung von Informationen.
- Ein Mensch kann mit dem Gehirn sehen.
- Er kann mit dem Gehirn hören.
- Er kann mit dem Gehirn wissen.
Denn auch das gewöhnliche Sehen besteht nicht nur aus den Augen. Das Auge übermittelt ein Signal, und das Gehirn setzt daraus die Welt zusammen.
So ist es auch beim Hellsehen: Die Information kommt an, und das Gehirn versucht, sie in vertraute Formen zu übersetzen.
Gibt es im Bewusstsein ein fertiges Bild, wird der Mensch ein Bild sehen.
Gibt es kein Bild, wird er Eigenschaften spüren: Größe, Form, Dichte, Bewegung, Farbe, Zustand, Richtung.
Deshalb sollte man nicht gewaltsam ein schönes Bild von sich verlangen.
Manchmal ist präzises Wissen wertvoller als eine schöne Vision.
Autor des Artikels: Sergei Veretennikov
Website Your Yoga
Website Your Yoga
Warum ein Mensch sich irren kann
Hellsehen wird oft nicht deshalb verzerrt, weil der Kanal schwach ist, sondern weil der Mensch selbst ihn behindert.
Das Verlangen stört.
Die Angst stört.
Die Erwartung stört.
Die Neugier stört.
Die Fantasie stört.
Der Wunsch, etwas Besonderes zu sein, stört.
Der Mensch hat noch keine Information empfangen, beginnt aber bereits, sie zu erfinden.
Will er zum Beispiel etwas Mystisches sehen, zeichnet ihm das Gehirn etwas Mystisches. Will er Gefahr sehen, erhält er Gefahr. Will er seine eigene Richtigkeit bestätigen, sieht er eine Bestätigung.
Deshalb erfordert Hellsehen innere Ehrlichkeit.
Man muss sich sagen können:
„Ich weiß es nicht. Ich frage nur ab“.
„Ich erfinde nichts. Ich empfange“.
„Ich schmücke nichts aus. Ich überprüfe“.
Das ist sehr wichtig.
Ein echter Hellseher ist nicht derjenige, der schön erzählt.
Sondern derjenige, der ein Signal von seiner eigenen Fantasie unterscheiden kann.
Erste Übungsmethode: Karten mit Figuren
Die einfachste Übung kann man zu Hause durchführen.
Nehmt einige kleine, gleichartige Papierblätter.
Zeichnet vier einfache Figuren darauf:
— Kreuz;
— Kreis;
— Quadrat;
— Dreieck.
Fertigt möglichst viele solcher Karten an. Mischt sie. Schließt die Augen. Nehmt eine Karte und legt sie vor euch.
Jetzt sollt ihr nicht versuchen, das ganze Blatt zu sehen.
Denkt nicht an das Papier.
Stellt euch nicht den Tisch vor.
Ratet nicht wie ein Schüler bei einer Klassenarbeit.
Stellt eine einzige präzise Frage:
„Welche Figur ist auf dieser Karte?“
Und wartet ruhig auf die erste klare Antwort.
Nicht die zweite.
Nicht die zehnte.
Nicht diejenige, die ihr euch später ausgedacht habt.
Sondern die erste leise Reaktion.
Schreibt die Antwort anschließend auf und überprüft sie.
Es ist wichtig, Statistik zu führen.
Bei vier Figuren liegt die Wahrscheinlichkeit eines zufälligen Treffers bei etwa 25 %. Wenn ihr bei 100 Versuchen ungefähr 25 richtige Antworten habt, ist das noch gewöhnlicher Zufall. Wird das Ergebnis allmählich besser — 35, 40, 50 und mehr — bedeutet das, dass der Kanal langsam erwacht.
In der Veretennikov-Schule wurden dafür zahlreiche Trainingsprogramme entwickelt!
Wenn ihr nicht selbst etwas auf Karten zeichnen möchtet, ist bereits alles im Programm vorbereitet.
Zum Beispiel:
Trainingsprogramm: Architekt der Realität
Hellwissens-Trainer „Schnitt“
Neurotrainer „Iso-Rhythmus 108“ — Trainer für Vorhersage und Hellsehen
Und viele weitere! — Lernt die Veretennikov-Schule kennen; hier gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Angebote zu symbolischen Preisen.
Und hier beginnt die echte Praxis.
Nicht blind glauben.
Nicht blind leugnen.
Sondern beobachten.
Zweite Methode: Lesen mit geschlossenen Augen
Eine schwierigere Übung ist das Lesen mit geschlossenen Augen.
Doch man muss den Sinn richtig verstehen.
Man liest nicht mit geschlossenen Augen, um anschließend mit verbundenen Augen durch das Haus zu laufen und als erleuchtetes Nashorn stolz gegen den Schrank zu rennen.
Nein.
Mit gewöhnlichen Augen geht das Lesen schneller und leichter.
Geschlossene Augen dienen als Trainingshilfe.
Warum gerade Lesen?
Weil man Text nur schwer erfinden kann. Ein Buchstabe stimmt entweder überein oder nicht. Ein Wort wurde entweder gelesen oder nicht. Hier gibt es weniger Selbsttäuschung.
Das ist eine sehr gute Übung für Hellsehen, weil sie den Kanal zwingt, präzise zu arbeiten.
Man kann mit einem großen Buchstaben auf einem Blatt beginnen.
Schreibt mehrere Buchstaben auf einzelne Karten. Mischt sie. Schließt die Augen. Legt eine Karte vor euch. Fragt:
„Welcher Buchstabe steht hier?“
Erscheint ein Bild? Gut.
Kommt Wissen? Ebenfalls gut.
Blitzt ein Gefühl für die Form auf? Das ist bereits ein Anfang.
Das Wichtigste ist, nichts hinzuzudichten.
Die Antwort kam — aufschreiben.
Überprüfen.
Schlussfolgerungen ziehen.
Autor des Artikels: Sergei Veretennikov
Website Your Yoga
Website Your Yoga
Dritte Methode: Telefonsignal
Eine sehr gute Übung im Alltag ist das Telefon.
Wenn das Telefon klingelt, schaut nicht sofort auf den Bildschirm.
Haltet für ein paar Sekunden inne.
Fragt:
„Wer ruft an?“
„Warum ruft die Person an?“
„Womit hängt das Gespräch zusammen?“
Schaut anschließend nach.
Auch hier ist es wichtig, daraus kein Ratespiel zu machen. Quält euch nicht. Übt einfach mehrmals am Tag kurz.
Mit der Zeit könnt ihr feststellen, dass vor dem Anruf bereits ein Gefühl für die Person entsteht. Oder für das Gesprächsthema. Oder ein inneres Wissen: „Das ist geschäftlich“, „Das ist eine Bitte“, „Das wird ein unangenehmes Gespräch“, „Das ist ein Anruf ohne Bedeutung“.
So tritt Hellsehen ins Leben ein — nicht als Zirkusnummer, sondern als natürliches zusätzliches Wahrnehmungsorgan.
Vierte Methode: Wegwahl
Vor dem Verlassen des Hauses kann man fragen:
„Welcher Weg wird heute leichter sein?“
„Wo werde ich weniger Energie aufwenden müssen?“
„Wohin sollte ich besser gehen?“
Manchmal wählt ein Mensch plötzlich eine andere Route. Nicht, weil die Logik ihn darauf gebracht hätte, sondern weil in ihm ein Wissen entstanden ist.
Später stellt sich heraus: Auf dem üblichen Weg gibt es einen Stau, eine Warteschlange, eine unangenehme Begegnung, eine verschlossene Tür oder ein leeres Geschäft.
Das wird nicht immer spektakulär sein. Manchmal hilft Hellsehen einfach dabei, nicht in der Schlange für Kartoffeln zu landen. Aber auch das ist im Leben wertvoll. Spiritualität hin oder her — vierzig Minuten mit erleuchtetem Gesicht in einer Schlange zu stehen, ist ein zweifelhaftes Vergnügen.
Hellsehen sollte dabei helfen zu leben.
Kräfte zu sparen.
Einen klareren Weg zu wählen.
Unnötige Hindernisse zu vermeiden.
Den Raum besser zu spüren.
Fünfte Methode: der morgige Tag
Man kann mit der unmittelbaren Zukunft trainieren.
Setzt euch abends ruhig hin und fragt:
„Wie wird mein morgiger Tag sein?“
Schreibt aber keine allgemeinen Sätze auf:
„Es wird ein wichtiges Treffen geben“.
„Es wird eine Energie der Veränderung geben“.
„Ereignisse sind möglich“.
So kann man über jeden Tag schreiben, sogar über den Tag einer faulen Katze.
Es braucht konkrete Angaben.
Versucht zu sehen:
— mit wem das Gespräch stattfinden wird;
— welche Stimmung am Morgen herrschen wird;
— ob es eine Verzögerung geben wird;
— welche Person auftauchen wird;
— welches Thema zum wichtigsten wird;
— wo eine Überraschung wartet;
— welche Farbe, welcher Gegenstand, welcher Ort oder welches Bild hervorstechen wird.
Vergleicht am nächsten Tag eure Notizen mit den Ereignissen.
Sehr wichtig: Schimpft nicht mit euch wegen Fehlern.
Ein Fehler ist kein Scheitern.
Ein Fehler ist die Kalibrierung des Instruments.
Ihr lernt. Der Kanal wird allmählich klarer.
Hellsehen und die Genauigkeit der Anfrage
Es gibt ein Gesetz:
Je präziser die Anfrage, desto präziser die Antwort.
Wenn ein Mensch fragt:
„Was wird aus meinem Leben?“ — kann das Bewusstsein in einem riesigen Feld von Möglichkeiten versinken.
Fragt er:
„Was ist morgen früh meine wichtigste Aufgabe?“ — wird die Antwort greifbarer.
Fragt er:
„Soll ich heute mit dieser Person Kontakt aufnehmen?“ — arbeitet der Kanal noch präziser.
Fragt er:
„Wie wird das Ergebnis dieses Gesprächs sein?“ — verengt sich das Feld.
Hellsehen ähnelt einem Strahl.
Je schmaler der Strahl, desto tiefer dringt er ein.
Raum und Zeit
Im mystischen Verständnis des Hellsehens ist Entfernung nicht das wichtigste Hindernis.
Der gewöhnliche Körper muss sich durch den Raum bewegen.
Für die Augen muss sich der Gegenstand vor ihnen befinden.
Für das Ohr muss der Schall als Welle ankommen.
Doch der Informationskanal funktioniert anders.
Für ihn ist die Abstimmung wichtiger als die Entfernung.
Der Gegenstand kann in der Nähe sein.
Er kann sich hinter einer Wand befinden.
Er kann weit entfernt sein.
Er kann mit einem vergangenen Ereignis verbunden sein.
Er kann mit einer zukünftigen Möglichkeit verbunden sein.
Die Frage ist nicht, wo sich etwas befindet.
Die Frage ist, wie genau sich das Bewusstsein eingestimmt hat.
Das Informationsfeld ähnelt keinem gewöhnlichen Raum. Dort gibt es keine Wände im herkömmlichen Sinn. Es gleicht eher einem riesigen lebendigen Raum, in dem alles eine Spur hinterlässt.
Ereignisse gehen vorüber, aber die Information über sie verschwindet nicht vollständig.
Wie eine Spur im Schnee verrät, wer vorbeigegangen ist, so hinterlässt auch ein Ereignis einen Abdruck im feinstofflichen Feld.
Die Aufgabe des Hellsehers besteht nicht darin zu fantasieren, sondern mit seiner Aufmerksamkeit genau die benötigte Spur zu treffen.
Warum eine reine Seele das Training nicht ersetzt
Viele denken:
„Wenn ich gut, lichtvoll und spirituell werde, wird sich das Hellsehen von selbst öffnen“.
Nein.
Reinheit hilft.
Ruhe hilft.
Ein gutes Herz hilft.
Doch sie ersetzen das Lernen nicht.
Selbst ein sehr reiner Mensch wird das Einmaleins nicht kennen, wenn er es nicht gelernt hat. Man kann ein Engel mit Rehaugen sein, aber wenn man nicht geübt hat, wird zweimal zwei trotzdem nicht auf goldenen Flügeln angeflogen kommen.
So ist es auch hier.
Hellsehen ist eine Fähigkeit.
Und eine Fähigkeit erfordert Training.
Kein Amulett.
Kein hübscher Anhänger.
Keine „geheime Einweihung in drei Tagen“.
Kein Zertifikat mit dem Siegel „Drittes Auge aktiviert, Garantie bis Montag“.
Es braucht Praxis.
Jeden Tag.
Ruhig.
Präzise.
Ohne Hysterie.
Ohne Hochmut.
Ohne den Wunsch, allen zu beweisen, dass ihr etwas Besonderes seid.
Wie man den Kanal nicht verliert
Es gibt einen wichtigen Punkt.
Wenn ein Mensch ein feines Signal empfängt und es ständig unterdrückt, wird der Kanal schwächer.
Er spürt etwas — glaubt aber nicht daran.
Spürt es erneut — und wischt es wieder beiseite.
Beim dritten Mal kommt ein Wissen, und der Mensch sagt: „Unsinn“.
Allmählich wird die innere Stimme leiser.
So funktioniert alles im Menschen.
Was wir benutzen, entwickelt sich.
Was wir nicht benutzen, schläft ein.
Muskeln werden ohne Bewegung schwach.
Das Gedächtnis wird ohne Übung trübe.
Die Aufmerksamkeit zerstreut sich ohne Praxis.
Hellsehen verschließt sich ohne Anwendung.
Deshalb muss man lernen, nicht nur ein Signal zu empfangen, sondern es auch zu achten.
Nicht blind glauben.
Sondern überprüfen.
Aufschreiben.
Vergleichen.
Schlussfolgerungen ziehen.
So wird der Kanal funktionsfähig.
Mehr noch: Macht alles so, wie es ein Kind tut — spielerisch!
Genau deshalb spielen die Praktizierenden in der Veretennikov-Schule dieses Spiel — Spiel — Entwicklung von Hellsehen und Geschäftsintuition
Spielen ist der beste Weg, jede Fähigkeit zu erwerben.
Hellsehen ist nichts für bloße Neugier
Es ist sehr wichtig zu verstehen: Hellsehen darf nicht nur aus müßiger Neugier entwickelt werden.
Schaut nicht dorthin, wo ihr nicht hinschauen solltet.
Dringt nicht in das Privatleben anderer ein.
Verwandelt diese Fähigkeit nicht in spirituelles Ausspionieren.
Möglichkeit und Moral sind verschiedene Dinge.
Ein Mensch kann lernen, mehr zu sehen. Doch das bedeutet nicht, dass er überall eindringen sollte, wo er nicht eingeladen wurde.
Ein echter Praktizierender hat eine innere Ethik.
Er fragt nicht aus Langeweile, sondern aus Notwendigkeit.
Nicht aus Machtstreben, sondern aus Verständnis.
Nicht zur Kontrolle, sondern für richtiges Handeln.
Nicht aus Stolz, sondern um des Lichts willen.
Andernfalls verwandelt sich Hellsehen nicht in eine spirituelle Fähigkeit, sondern in eine subtile Form der Gier.
Wozu Hellsehen entwickeln?
Das eigentliche Ziel des Hellsehens besteht nicht darin, Menschen zu beeindrucken.
Nicht Löffel zu verbiegen.
Nicht Karten für Applaus zu erraten.
Nicht den Nachbarn zu beweisen, dass ihr jetzt eine wandelnde Antenne für kosmisches WLAN seid.
Das Ziel liegt tiefer.
Hellsehen wird gebraucht, um:
— sich im Leben besser zu orientieren;
— Menschen zu spüren;
— die richtige Handlung zu wählen;
— verborgene Ursachen zu erkennen;
— Energie zu sparen;
— zu verstehen, wo der Weg offen und wo er versperrt ist;
— Wahrheit und Lüge zu unterscheiden;
— die Welt umfassender wahrzunehmen als nur durch die fünf gewöhnlichen Sinne.
Ein Mensch, bei dem dieser Kanal entwickelt ist, lebt in einer weiteren Welt.
Er sieht nicht nur die Oberfläche.
Er spürt die Unterströmungen der Ereignisse.
Er bemerkt, was andere übersehen.
Er beginnt zu verstehen, dass die Welt nicht an Haut, Augen und Ohren endet.
Es gibt noch einen weiteren Raum.
Feinstofflich.
Informativ.
Lebendig.
Still.
Doch für denjenigen sehr real, der gelernt hat, ohne Fantasie und ohne Angst in ihn einzutreten.
Kurze tägliche Übung
Ihr könnt so beginnen.
Nehmt euch jeden Tag 10–15 Minuten Zeit.
Setzt euch ruhig hin.
Schaltet unnötige Geräusche aus.
Atmet einige Male langsam ein und aus.
Schließt die Augen.
Sagt innerlich:
„Ich fantasiere nicht. Ich empfange präzise Informationen“.
Nehmt anschließend eine einfache Übung.
Heute — Karten mit Figuren.
Morgen — Buchstaben.
Übermorgen — Telefonanrufe.
Danach — der morgige Tag.
Dann — die Wegwahl.
Das Wichtigste ist, nicht sofort in die großen Geheimnisse des Universums zu springen.
Lernt zuerst, ein Kreuzchen auf einer Karte zu sehen.
Denn wenn ein Mensch einen Kreis nicht von einem Dreieck unterscheiden kann, ist es noch zu früh, die Chroniken von Atlantis zu lesen. Atlantis kann warten. Sie wartet ohnehin schon lange.
Das wichtigste Ergebnis
Hellsehen ist weder ein Märchen noch eine Verzierung des spirituellen Weges.
Es ist ein möglicher zusätzlicher Wahrnehmungskanal.
Doch er erfordert Reife.
Man muss lernen:
- präzise zu fragen,
- still zuzuhören,
- nicht zu fantasieren,
- zu überprüfen,
- Beobachtungen zu führen,
- das Signal zu achten,
- die Fähigkeit nicht zu missbrauchen,
- und ständig zu trainieren.
Der Mensch sieht nicht mit den Augen.
Die Augen übermitteln lediglich Licht.
Das echte Sehen entsteht tiefer.
Im Gehirn.
Im Bewusstsein.
In jener inneren Stille, in der die Information den Menschen zum ersten Mal berührt.
Und wenn dieser Kanal zu erwachen beginnt, wird die Welt anders.
Nicht, weil plötzlich Wunder in ihr erscheinen.
Sondern weil der Mensch endlich bemerkt:
Das Wunder war immer in der Nähe.
Er hat nur früher mit den Augen geschaut.
Autor des Artikels: Sergei Veretennikov
Website Your Yoga
Website Your Yoga