Ist dir schon einmal eine seltsame Gesetzmäßigkeit aufgefallen?
Ein Mensch beendet eine Beziehung …
Beginnt, „an sich zu arbeiten“ …
Und nach einiger Zeit
geht er eine neue Beziehung ein, die genauso endet.
Andere Gesichter – dieselben Muster.
Warum?
Man hat uns eingeredet, dass wir uns
verändern müssen.
Besser werden. Geduldiger. Bequemer. Sanfter. Großzügiger. Ruhiger.
Aber das ist eine Falle.
Denn in den meisten Fällen verändern wir uns nicht –
wir entfernen uns nur noch weiter von uns selbst.
Wir passen uns einer neuen Rolle an.
Setzen eine weitere Maske auf.
Lernen, richtig zu sein – aber nicht lebendig.
Doch die Wahrheit liegt viel tiefer:
Man muss sich nicht verändern.
Man muss
zu sich selbst zurückkehren.
Du bist bereits „verzerrt“ – durch familiäre Traumata, Ängste vor dem Alleinsein, Erfahrungen aus vergangenen Beziehungen und den Versuch, es allen recht zu machen.
Das ist kein Weg des Wachstums.
Es ist ein Weg, der Wahrheit auszuweichen.
Liebe ist nur zwischen
zwei lebendigen und freien „Ichs“ möglich,
nicht zwischen zwei Versionen von „So muss ich sein, damit man mich liebt“.
Alle wollen einem freien Menschen begegnen.
Aber fast niemand ist bereit,
selbst einer zu werden.
Genau deshalb:
- wir „korrigieren uns für die Beziehung“ – und verlieren uns selbst;
- suchen einen neuen Partner – und wiederholen die alte Lektion;
- verändern uns „in die richtige Richtung“ – kommen aber nie bei uns selbst zu Hause an.
Eine echte Transformation bedeutet nicht, sich in jemanden Unbekannten zu verwandeln.
Sie ist
die Rückkehr zu dem, der du vor den Verzerrungen warst.
Im Artikel gehe ich ausführlich auf Folgendes ein:
– warum „sich zu verändern“ eine schlechte Strategie für das Glück in der Liebe ist;
– welchen Begriff Stanislav Grof anstelle von „veränderten Bewusstseinszuständen“ verwendete und warum;
– wie man Wachstum von der Flucht vor sich selbst unterscheidet;
– warum vergangene Beziehungen einen oft nicht weiser, sondern nur anpassungsfähiger machen.
Veränderst du dich wirklich …
oder entfernst du dich nur immer weiter von dir selbst?
Denk darüber nach.