Wenn ihr zu Gott betet und euch eine Arbeit, einen Sohn oder eine Belohnung wünscht, zeigt ihr Hingabe nicht an Gott,
sondern an der Arbeit, dem Sohn oder der Belohnung.
Betet zu Gott um Gott, liebt, denn Liebe ist
Eure Natur.
Erweitert euer Wahres Selbst und nehmt Es in allen Menschen an! Entwickelt Liebe.
Eines Tages gingen Krishna und Arjuna eine Straße entlang. Als Krishna einen Vogel am Himmel sah, fragte Er Arjuna: „Ist das nicht eine Taube?“ Dieser antwortete: „Ja, das ist eine Taube.“ Dann fragte Er Arjuna: „Oder ist es vielleicht ein Adler?“ Arjuna antwortete hastig: „Ja, es ist ein Adler.“ „Nein, Arjuna, Mir scheint, es ist eine Krähe. Ist es nicht eine Krähe?“, fragte Krishna, und Arjuna antwortete: „Verzeih, es ist zweifellos eine Krähe.“ Da lachte Krishna und tadelte Arjuna dafür, dass er allem zustimmte, was Er auch sagen mochte. Darauf antwortete Arjuna: „Für mich haben Deine Worte eine weitaus größere Bedeutung als das, was meine Augen bezeugen. Du kannst ihn in eine Krähe, eine Taube oder einen Adler verwandeln, und wenn Du deshalb sagst, dass es eine Krähe ist, dann muss es auch so sein.“ Unbedingter Glaube – das ist das Geheimnis des Erfolgs auf dem spirituellen Weg.
Denkt daran, dass der Herr nicht den Bhakta selbst liebt, sondern seine Bhakti. Die Gnade des Herrn ist wie Regen, reines Wasser, das überall gleichermaßen niederströmt. Doch der Geschmack des Wassers verändert sich je nach dem Boden, über den es fließt. Ebenso sind die Worte des Herrn für die einen süß, für die anderen jedoch bitter. Die Wege des Herrn sind unergründlich. Er segnete Vidura mit den Worten: „Stirb!“, und Duhshasana mit den Worten: „Lebe tausend Jahre!“ Er meinte damit, dass Viduras „Ich“ vernichtet werden würde, während der boshafte Duhshasana ein ganzes Jahrtausend lang unter den Krankheiten und Widrigkeiten dieser Welt leiden müsse. Die wahren Gründe, die sich hinter den Handlungen des Herrn verbergen, sind euch unbekannt. Schließlich könnt ihr nicht einmal die Beweggründe anderer Menschen verstehen, die euch in fast allem ähneln und deren Handlungen von denselben Neigungen bestimmt werden, die dasselbe mögen oder nicht mögen wie ihr! Und dennoch beurteilt ihr so leicht die Beweggründe Dessen, der über euch steht, weit über der Ebene des Menschen! Wie viele Worte und Überlegungen gibt es über etwas, das euch ebenso unzugänglich ist wie die Luft für Fische!
Als Ich die Welt erschuf, legte Ich zugleich einen Plan für ihre Entwicklung fest.
Der Mensch besitzt freien Willen. Daher kann er innerhalb gewisser Grenzen handeln, wie er möchte.
Aufgrund des freien Willens der Menschen muss Ich die Umsetzung Meines Plans immer wieder ändern. Ich muss mich an die Umstände anpassen, die sie schaffen.
Doch das Ziel bleibt unverändert: Keine Seele wird verlorengehen.
Sei unerschütterlich davon überzeugt, dass du gerettet wirst. Meine Liebe zu dir ist unbezwingbar. Keine weltliche Macht kann Mich daran hindern, an deiner Seite zu stehen.
Du bist gesegnet.
Von Anbeginn an.
Der Mensch verzehrt zahlreiche Lebewesen, Pflanzen, Eier, Fische, Vieh, Schafe usw., die infolge dieses Verzehrs als Menschen geboren werden.
Da sie jedoch nicht über das nötige Wissen verfügen, um Gott in ihrem Inneren zu entdecken, vegetieren sie dahin und bewahren im Wesentlichen ihre frühere tierische Natur. Sie sind nicht in der Lage, das ihnen zuteilgewordene Glückslos zu würdigen, das ihnen erlaubt, sich über jene menschliche Existenz zu erheben, in die sie vorzeitig gelangt sind.
Wie die große Mehrheit der Menschen durchlaufen sie ihren Weg vom Mutterleib bis zum Grab und bleiben dabei der Herrschaft von Emotionen und Krankheiten unterworfen, die sie auf dieser Reise unvermeidlich begleiten. Findet euch nicht mit eurer Knechtschaft ab; strebt danach, die Sonne der Herrlichkeit, die Quelle vollkommener Weisheit, zu erreichen.
Um dieses Ziel zu erreichen, schlugen die Seher und Weisen Indiens verschiedene Methoden vor und legten besonderen Wert auf Disziplin. Doch die heutigen Inder wissen nichts von der ganzen Bedeutung einer solchen Disziplin.
Zyniker und kurzsichtige Kritiker diskreditieren unsere alte Kultur, zeigen lachend mit dem Finger auf das, was sie als ihre Absurditäten und Widersprüche auslegen. Schließt euch ihnen nicht in dem Bestreben an, sie zu verleumden.
Versucht vielmehr, diese Kultur in euch aufzunehmen und die Erfahrung der Glückseligkeit zu erlangen, die sie verheißt. Nur Halbgebildete geraten in die Fallen, die von verdorbenen, von Vorurteilen erfüllten Menschen aufgestellt werden. In Unwissenheit und Verblendung könnt ihr Gott von euch stoßen, doch eines Tages wird wenn ihr an Seine Barmherzigkeit appellieren müsst.
Gott ist feiner als jeder Äther; mit Seiner Erhabenheit erfüllt Er jede Ritze. Ihr solltet über die Statuen, Bilder und Darstellungen hinauswachsen, die in der spirituellen Schule bloß Kinderspielzeug sind; strebt nach der Erkenntnis der Göttlichen Energie, die weder durch einen Namen noch durch eine Form beschwert wird. Erhebt euch höher, in die himmlischen Höhen des Reinen, Eigenschaftslosen, Transzendenten Einen.
Arbeite niemals nur des Geldes wegen. Wer nur des Geldes wegen arbeitet, verliert Shanti (seinen inneren Frieden), Satya (die Wahrheit), Dharma (Rechtschaffenheit), Prema (Liebe) und für lange Zeit auch Ahimsa (Gewaltlosigkeit).
Auch wenn du die größten Schwierigkeiten erlebst und eine Arbeit finden musst, um deinen Lebensunterhalt zu sichern, begehe keine unmoralischen Handlungen und arbeite nicht nur des Geldes wegen. Versuche immer, in deiner Arbeit einen Sinn zu erkennen. Suche nach einer Möglichkeit, sie gerne zu tun, denn sonst wirst du dich selbst verlieren.
Wenn du die Wahl hast, suche dir eine Tätigkeit, mit der du etwas Nützliches für die Gesellschaft tun kannst, in der und durch die du lebst.
Arbeite jedoch nicht nur in deinem Beruf, sondern auch an dir selbst, damit du das, was du tun musst, mit immer größerer Freude tust.
Richte deinen Blick nicht auf die Früchte deiner Arbeit. Stelle dir vielmehr vor, dass Gott durch dich wirkt, dass du Seine Arbeit verrichtest, indem du Ihm und der Gesellschaft dienst, in der du lebst.
Bringe Ihm deine gesamte Arbeit dar (7.I) und bitte Ihn, dich zu führen und die Ergebnisse und Früchte deiner Tätigkeit anzunehmen.
Danken Gott am Ende deiner Arbeit für Seine Führung und Seine Gnade.
Sei gewiss: Wenn du deine Arbeit Gott darbringst, wird Er sie segnen und dich mit Freude und Erfüllung beschenken.
Am 10. September ist der Geburtstag von Lord Ganesha!
Wer ist Ganesha?
Im „Tirumantiram“ heißt es: „Er, der Sohn Shivas, hat fünf Arme, ein Elefantengesicht und mächtige Stoßzähne; sein Aussehen gleicht dem Mond. Er ist die Blüte der Weisheit, die im Herzen weilt; seine Füße preise ich. Lord Ganesha, der Gott der Zeit und der Erinnerung, der im Muladhara-Chakra weilt und das Gleichgewicht zwischen den höheren und den niedrigeren Chakren bewahrt, unterstützt alle fühlenden Wesen. Er bewahrt die Pläne für die gesamte Vergangenheit und Zukunft des Universums – dieses göttlichen Meisterwerks. Von Ganesha, der die Gestalt eines Elefanten angenommen hat und sich von den anderen Göttern unterscheidet, geht nur Gutes aus. Er wendet Unglück von jenen ab, die in seinem Namen Buße tun. Er lenkt unser Karma, indem er in uns weilt und den Zeitpunkt der Ereignisse bestimmt. Vor jedem wichtigen Vorhaben bitten wir ihn, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, sofern es sein Wille ist. Dieser Herr der Hindernisse sorgt dafür, dass wir uns nicht selbst schaden, indem wir nach einem unvollkommenen Plan leben, unnötige Bitten äußern oder ein unüberlegtes Unternehmen beginnen. Bevor wir uns an ihn wenden, erwartet er von uns, dass wir all unsere geistigen Fähigkeiten einsetzen, um zu jener Entscheidung zu gelangen, die er getroffen hat.“
Das Symbol Shri Ganeshas ist das Hakenkreuz.
Ganeshas Tag ist der vierte Mondtag. Genau am vierten Mondtag des Monats Bhadra (August–September) wird das Chaturn-Ganesha-Fest gefeiert, das sich über die folgenden zehn Tage erstreckt.
Außerdem verkörpert Ganesha die Pranava OM, ohne die es nichts in dieser Welt gibt.
Noch etwas über Ganesha
Ganesha hat einen menschlichen Körper, aber den Kopf eines Elefanten und eine Maus als Reittier. Symbolisch kann dies auf die Entwicklung der Seele bezogen werden – sich von einer Maus in einen Elefanten und dann in einen Menschen zu verwandeln. Der Elefantenkopf trägt das Symbol „OM“ und weist auf Ganeshas Weisheit hin.
Und tatsächlich bewegt sich der riesige elefantenköpfige Ganesha mühelos auf einem der kleinsten Tiere fort. Die Metapher besteht darin, dass er mithilfe der Weisheit sein Ego bezähmt hat und nicht nur Herrscher über alle Lebewesen der Welt, sondern auch über sich selbst ist.
Die Maus ist ein Symbol des Geruchssinns und steht für die Neigung zu weltlichen Freuden und folglich zur Dunkelheit. So führt Ganesha den Menschen aus der Dunkelheit ins Licht und befreit ihn von schlechten Eigenschaften und Gewohnheiten.
Ganeshas großer Bauch ist ein Symbol des Überflusses und ein Gefäß für alle irdischen Sorgen und Widrigkeiten.
Man sagt, Ganesha sei als Beobachter aller falschen und wahren Karmas und Dharmas auf Erden und im Himmel geschaffen worden, wobei man ihm die Stellung eines intergalaktischen und interplanetaren Gottes des Karmas verlieh. Sein Wissen ist grenzenlos und seine Urteile sind stets gerecht. Selbst die Götter und Devatas vollziehen, bevor sie eine Handlung beginnen, ein Verehrungsritual für Ganesha – ganz so, wie es einst sein großer Vater Shiva gebot, als er sprach: „Meinem Sohn soll zuerst Verehrung erwiesen werden, sogar vor mir selbst.“
So geschieht es auch … In ganz Indien bringen die Menschen Ganesha, bevor sie sich an andere Gottheiten wenden, eine Opfergabe dar und bitten ihn um göttliche Gnade, ganz gleich, womit sie beginnen.
Om Gam Ganapataye Namaha
In Wirklichkeit ist vieles nicht so, wie es dir erscheint. Du denkst, dass dir bestimmte Lebensmittel guttun. Tatsächlich schaden sie dir.
Du meinst, Gespräche einer bestimmten Art bereiteten dir Freude und seien deshalb gut für dich. Im Gegenteil: Ich weiß, dass sie dir schaden.
Ähnliches geschieht auch mit deinem Körper. Du denkst, ein schöner Körper sei ein Geschenk; in geringerem Maße verbindest du mit ihm Pflichten, und noch weniger nimmst du ihn als Last wahr.
Ich bin ganz anderer Meinung: Ein schöner Körper ist zumindest eine Pflicht, in vielen Fällen sogar eine Last. Ein weniger schöner Körper hingegen ist ein Geschenk.
Wie kann Ich das behaupten? Weil Ich jeden Tag sehe, wie viele Menschen wegen ihrer schönen Körper in Verwirrung geraten.
Schönen Menschen sind Hochmut, Kälte, Sturheit und Egoismus viel häufiger eigen als weniger schönen oder gar hässlichen Menschen.
Besonders schöne Frauen, aber auch auffallende Männer unterliegen viel häufiger Irrtümern. Oft werden sie nur wegen ihres Körpers beachtet und nicht wegen ihrer Seele. Das lässt sie verkümmern, betrübt sie und macht sie innerlich trocken.
Selbst wenn ihr Körper noch schöner wäre, bleibt ihre Seele hungrig und welkt deshalb dahin. Und was geschieht, wenn sie körperlich alt werden? Wenn das zu verschwinden beginnt, was sie für das Wichtigste in ihrem Leben hielten? Dann kommt es oft vor, dass Verzweiflung an ihrer Seele nagt.
Weniger schöne Menschen durchlaufen diesen Prozess, solange sie noch viel Kraft haben und der größte Teil ihres Lebens noch vor ihnen liegt. Daher verfügen sie im hohen Alter über ein Kapital, auf das sie zurückgreifen können. Denke an den Tod. Denke an die Vergänglichkeit deines Körpers und sei glücklich. Sei so glücklich, als wärst du gerade einem großen Unglück entkommen. Sei glücklich, weil wieder alles gut für dich ausgegangen ist. All das ist nur eine Täuschung. Du wirst nicht sterben. Du bist nicht der Körper.
Sai Baba
Deine wahre Natur ist die Offenbarung des Selbst, mit anderen Worten die Entfaltung der Göttlichkeit. Ebenso gibt es die Entfaltung des Egos, die als Offenbarung des Selbst ausgegeben wird.
Diese irrige Offenbarung des Selbst ist in aller Munde.
Und was ist das Ergebnis? Beziehungen werden zerstört. Familien zerbrechen.
Die Gesellschaft befindet sich am Rande des Abgrunds.
Doch geschickte Akteure predigen weiterhin die sogenannte Offenbarung des Selbst, weil sie genau wissen, womit man ihre Mitmenschen beeinflussen kann: indem man sie zur Faulheit anregt und ihrem Verlangen entgegenkommt, sich von allem Reizvollen und Pikanten begeistern zu lassen.
Hüte dich vor einfachen Lösungen. Hüte dich besonders dann, wenn du dafür auch noch viel Geld ausgeben musst. Sie sind alle billig, auch wenn sie ordentliches Geld kosten!
Das Leben ist nicht billig. Das dir gegebene Leben hast du dir durch viele, viele Geburten und Tode verdient. Als Mensch geboren zu werden, ist sehr schwierig, und allein deshalb ist das Leben von außerordentlich großem Wert.
Halte in deiner Entwicklung nicht bei dem an, dass du Prüfungen vermeidest, die dir auf deinem weiteren Weg geholfen hätten.
Suche nicht nach einer Lösung, indem du davonläufst, sondern überlege, was du in dir selbst verändern musst. Willst du wirklich die Offenbarung des Selbst erreichen? Dann frage dich, ob du bereit bist, dafür etwas zu geben, mit anderen Worten: wie viel. Und prüfe dich, ob du tatsächlich so viel gibst, wie du glaubst.
Wenn du all das mit einem einzigen „Ja“ beantworten kannst, dann frage dich, was genau das ist, was du gibst. Das sind die besten Antworten auf die Frage nach der wahren Offenbarung des Selbst.
Seit den ältesten Zeiten hat sich die äußere Form der Hingabe an Gott in Gestalt von Ritualen entwickelt, doch wir sind nicht in der Lage, die wahre Kraft unserer inneren Hingabe zu zeigen. Liebende Hingabe, Bhakti, besteht keineswegs darin, ein Bildnis der Gottheit zur Verehrung zu erwerben, täglich davor das heilige Arati-Ritual auszuführen oder begeistert auszurufen: „Baba, Baba!“ Wahre Hingabe, Bhakti, bedeutet Transformation – eine grundlegende Veränderung eures gesamten Verhaltens. Gott ist überall: Er ist um euch herum und in euch. Er ist allgegenwärtig. Wenn ihr diese Wahrheit erkennt, müsst ihr zu dem Schluss kommen, dass ihr und Gott eins seid.
*Das Ziel des Lebens ist die Erkenntnis der dem Menschen ursprünglich innewohnenden Göttlichkeit und die Verschmelzung mit Ihr.*
Dies ist die Erlangung der Befreiung. Ein anderes Ziel kann es nicht geben.
Das Leben wurde euch nicht gegeben, damit ihr Häuser baut, Eigentum erwerbt, Reichtum anhäuft, eure Nachkommenschaft vermehrt, Titel erlangt oder auf der sozialen Leiter aufsteigt.
Die Größe des Menschen liegt nicht darin. Die süßeste Errungenschaft des Lebens besteht darin, dauerhafte Glückseligkeit zu erlangen und sich endgültig von Trauer und Unruhe zu befreien.
Ihr seid Kinder der Ewigkeit. Das Erbe der Ewigkeit muss erkannt und erfahren werden; ihr müsst es euch zurückholen.
Die Anhaftung an Name und Form ist vorübergehend und muss beseitigt werden. Name und Form sind keine wahren, natürlichen Merkmale der menschlichen Seele.
Die Befreiung von Leiden und Freude für kurze Zeit sind kein Zeichen wahrer Befreiung.
Wahre Weisheit besteht in der Erkenntnis, dass ihr reine göttliche Glückseligkeit seid, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verweilt.
_Sri Sathya Sai Baba_
*Je*Das Ziel des Lebens ist die Erkenntnis der dem Menschen ursprünglich innewohnenden Göttlichkeit und die Verschmelzung mit Ihr.*
Dies ist die Erlangung der Befreiung. Ein anderes Ziel kann es nicht geben.
Das Leben wurde euch nicht gegeben, damit ihr Häuser baut, Eigentum erwerbt, Reichtum anhäuft, eure Nachkommenschaft vermehrt, Titel erlangt oder auf der sozialen Leiter aufsteigt.
Die Größe des Menschen liegt nicht darin. Die süßeste Errungenschaft des Lebens besteht darin, dauerhafte Glückseligkeit zu erlangen und sich endgültig von Trauer und Unruhe zu befreien.
Ihr seid Kinder der Ewigkeit. Das Erbe der Ewigkeit muss erkannt und erfahren werden; ihr müsst es euch zurückholen.
Die Anhaftung an Name und Form ist vorübergehend und muss beseitigt werden. Name und Form sind keine wahren, natürlichen Merkmale der menschlichen Seele.
Die Befreiung von Leiden und Freude für kurze Zeit sind kein Zeichen wahrer Befreiung.
Wahre Weisheit besteht in der Erkenntnis, dass ihr reine göttliche Glückseligkeit seid, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verweilt.
_Sri Sathya Sai Baba_
*Wir wünschen euch ein glückliches Leben in Liebe und Einheit auf dem Weg zur Erreichung des höchsten Ziels des menschlichen Lebens.*
*SATHYA SAI ANTWORTET*
Der spirituelle Aspirant: Swami, ich habe das Gefühl, dass meine spirituellen Übungen keine Früchte tragen. Was soll ich tun, damit du dich mir offenbarst?
Sathya Sai: Ich weiß, dass du ein strenges, asketisches Leben führst. Du solltest wissen, dass ich mich nur als Antwort auf die Liebe zu Gott und die Verehrung Gottes offenbare sowie als Antwort auf ein Leben, das von dieser Liebe zu Gott erleuchtet ist. Entziehe deinem Körper nicht das Elementare, das er benötigt; denn der Körper ist das von dir erworbene heilige Gefährt, das dich zum Ziel bringen wird. Führe ein einfaches Leben, iss einfache, sattvische Nahrung, sei aufrichtig in deinen Worten, diene deinen Mitmenschen liebevoll, sei demütig und geduldig und bewahre stets dein inneres Gleichgewicht. Richte all deine Gedanken auf Gott, der in deinem Herzen wohnt.
Der spirituelle Aspirant: Was soll man tun, um in der Verehrung Gottes Fortschritte zu machen?
Sathya Sai: Es gibt verschiedene Arten der Liebe und Hingabe an Gott. Manche vergießen törichterweise Tränen aus Sehnsucht, weil ich körperlich weit von ihnen entfernt bin. Andere unterwerfen sich mir, jedoch unbesonnen, mit wilder Hemmungslosigkeit. Und schließlich gibt es jene, die sich meinem Willen mit unerschütterlicher Geisteskraft und Standhaftigkeit unterordnen. Ich nehme all diese Formen der Verehrung Gottes an. Nicht ihr wählt die Form der Gottesverehrung. Ich forme eure Gefühle und lenke sie. Wenn ihr beabsichtigt, gegen meinen Willen zu handeln, werde ich euch daran hindern. Alle eure Handlungen unterstehen meinem Willen. Das ist die höchste Form der Gottesverehrung.
Der spirituelle Aspirant: Was tue ich dann eigentlich selbst?
Sathya Sai: Warum glaubst du, dass „Tun“ so wesentlich ist? Bewahre Gleichmut und Ruhe. Dann werden dich „Tun“ und „Nichttun“, Erfolg oder Misserfolg nicht mehr kümmern – weder das eine noch das andere wird dein inneres Gleichgewicht stören.
Der spirituelle Aspirant: Ich verstehe, Swami. Aber wenn man leiden muss …
Sathya Sai: Glaubst du etwa, ich würde dich Leiden aussetzen, wenn es dafür keinen Grund gäbe? Öffne dein Herz dem Leiden, so wie du es der Freude öffnest. Begrüße das Leiden als einen Ruf zu neuen Taten. Laufe nicht vor dem Leiden davon. Lass dich nicht vom Verstand leiten. Verstand und Leid sind identisch, denn all dein Leid geht vom Verstand aus. Der Verstand hat diese Welt hervorgebracht, weil er dafür seine eigene Notwendigkeit hat. Das alles ist mein Plan: Die Qualen unerfüllter Bedürfnisse werden dich dazu bringen, auf meine Stimme zu hören; und die Offenbarung Gottes wird dein Ego zerstören und dadurch den Verstand zum Schweigen bringen.
Der spirituelle Aspirant: Swami, ich träume davon, ständig in deiner heiligen Gegenwart zu sein. Sag mir, wo und wann du sein wirst.
Sathya Sai: Ich möchte, dass du dich von der Vorstellung eines Ortes und einer Zeit löst. Sei stets bereit, mir zu begegnen, aber du brauchst keine genaue Kenntnis von Zeit und Ort, denn dieses Wissen begrenzt und bindet. Lass die Ereignisse sich von selbst entfalten. Übergib dich meinem Willen, und ich werde dich führen.
Der spirituelle Aspirant: Du stellst uns vor allzu schwierige Prüfungen.
Sathya Sai: Ich backe euch wie ein Konditor, der einen Kuchen zubereitet: Ich vermische die Zutaten und knete den Teig; ich knete und verdrehe euch auf jede erdenkliche Weise, tauche euch dann in eure Tränen, brenne euch in eurem eigenen Schluchzen, füge Süße hinzu und überziehe euch mit Zuckerguss – mit einem Wort: Ich mache euch einer Opfergabe an den Herrn und Gott würdig. Meine Absicht ist es, euch umzugestalten und aus euch aufrichtige spirituelle Aspiranten zu machen. Ich werde euch nicht verlassen, bis ich dies erreicht habe. Und selbst wenn ihr vom Weg abkommt, bevor ihr das Ziel erreicht, werde ich euch nicht aufgeben. Ihr könnt mir nicht entkommen.
Der spirituelle Aspirant: Wie viel Mitgefühl du hast!
Sathya Sai: Mir ist alles offenbart, mir sind alle Wege bekannt. Mein Wissen ist unbedingt und durch nichts begrenzt. Ich umfasse alles – in mir läuft alles zusammen.
Der spirituelle Aspirant: Wie kann ich dann auf deine Gnade hoffen?
Sathya Sai: Ich verlange von euch keine großen Leistungen in der Meditation und keine völlige Selbstentsagung. Ich erwarte von euch nur Liebe – eine Liebe, die in jedem Gott erkennt und jedem wie Gott dient. Ich werde dich nicht zurückweisen. Ich bin deine Mutter. Wo immer du bist, werde ich bei dir sein. Und an jedem Ort werde ich dir zu Hilfe kommen.
Der spirituelle Aspirant: Swami, ich erkenne meine Nichtigkeit. Dennoch bitte ich um eine einzige Gnade – mache mich zu einem Werkzeug deines Willens.
Sathya Sai: Jeder Mensch ist ein Werkzeug meines Willens. Du denkst vielleicht, ich würde Menschen wählerisch annehmen – dieser ist gut, jener ist schlecht und so weiter? Oh nein, alle sind geeignet. Mein Wille bringt alles hervor, was existiert, und alles, was geschieht. Jede Sache und jede Handlung ist von ihm durchdrungen. In ihm ist alles enthalten. Und schließlich musst du Folgendes wissen: Mein Wille gebietet dir, meinen Willen in dir zu erkennen und ihn durch dich zu verkünden.
(„Sanathana Sarathi“, August 1974, S. 185)
Denke ständig daran, dass alles, was du siehst, hörst und wahrnimmst, wie Nahrung ist.
Es dringt in dich ein und beeinflusst dich.
Achte deshalb äußerst aufmerksam darauf, was in dich eindringt.
Höre niemandem zu, der schlecht über andere spricht. Wenn du das tust, wirst du zum Mitverantwortlichen für sein negatives Karma.
Meide den Umgang mit Menschen, die Gott lästern oder keinerlei Achtung vor Heiligen haben, mit anderen Worten: vor spirituellen Lehrern.
Wenn du dich bei ihnen aufhältst und Zeit mit ihnen verbringst, wird dein Schicksal mit dem ihren verbunden, und das wird dir zum Schaden gereichen.
Schütze dich vor schlechten Filmen, insbesondere vor solchen, die Aggression, Grobheit, verantwortungslose Sexualität und Unmoral verbreiten.
Was du siehst und hörst, kann jahrelang in dir bleiben und dich beeinflussen.
Deshalb: Sieh Gutes, höre Gutes, iss Gutes, beschäftige deinen Geist mit positiven Gedanken, und dein Leben wird aufblühen, wie du es niemals für möglich gehalten hättest.
In unserer Zeit gibt es viele Menschen, die von großen Ängsten und starken Selbstzweifeln geprägt sind. Das hängt mit dem gegenwärtigen Zeitalter zusammen.
In anderen Zeitaltern waren solche Schwierigkeiten unbekannt.
Dieses Leiden ist ebenso wie fast alles durch Verständnis und Liebe heilbar. Wenn du jemanden mit seinen Ängsten und Selbstzweifeln von ganzem Herzen annimmst, kann er sich dir öffnen, und das bewirkt bereits eine große Veränderung.
Die Liebe löst alles im Leben. Ebenso wichtig ist natürlich auch das Wissen darüber, was sich hinter den Symptomen eines Menschen verbirgt. Denn Wissen fördert das Wachstum. Und um das Wachstum dreht sich alles in der Welt.
Daher muss man wissen, dass sich hinter Angst und Selbstzweifeln ein Problem des Egos verbirgt. Menschen mit solchen Schwierigkeiten identifizieren sich sehr stark mit ihrem Ego und erheben sich – als Ausgleich für ihr Minderwertigkeitsgefühl – über andere, obwohl sie sich innerlich sehr klein und hilflos fühlen.
Dabei sind sie – was ebenfalls ihrem Ego entspringt – in außergewöhnlich hohem Maße von der Meinung anderer abhängig.
Wenn jedoch Angst vorhanden ist, bedeutet das vor allem, dass sie Gott nicht vertrauen. Deshalb versuchen sie, alles selbst zu tun, wodurch sich das Ego ebenfalls aufblähen kann.
Das Wissen, das Ich dir hier gebe, benutze niemals, um andere zu beurteilen, sondern ausschließlich, um selbst zu lernen, mit anderen Worten: um anderen zu helfen und sie vorsichtig zu einem größeren Wissen über sich selbst zu führen. Dann ist dir Mein Segen gewiss.
Ihr glaubt, dass Essen, Trinken und Sexualität sehr gute und nützliche Dinge sind.
Wer würde nicht alles tun, um das Verlangen nach diesen Dingen zu befriedigen! Und wie viel negative Karma laden sie sich dadurch auf!
Aber wer hat euch gesagt, dass es die Mühe wert ist, diese Verlangen zu befriedigen?
Dass es euch großes Glück beschert?
Wer sagt euch das? Warum glaubt ihr so fest daran?
Warum analysiert ihr eure Erfahrungen auf diesem Gebiet kein einziges Mal und zählt sie zu den wünschenswerten Umständen, die euch Glück bringen werden?
Und damit seid ihr zufrieden. Deshalb frage Ich euch: Woher wisst ihr, dass dies wirklich das Glück ist, das ihr sucht?
Ich sage euch: Das Glück, das ihr durch die Befriedigung eurer Verlangen erlangt, ist nur eine Nachahmung jenes Glücks, das ihr im Himmel kennengelernt habt und nun mit allen Mitteln sucht.
Denkt daher einmal über Folgendes nach: Durch die Befriedigung eurer Verlangen dreht ihr euch nur im Kreis. Dadurch habt ihr euch vollständig an Maya (an die äußere Welt, an die Illusion) gebunden. Und das ist alles. Das wahre Glück befindet sich in dir, und Ich bin dieses Glück.
Wenn du das nicht glauben kannst, dann sei dir sicher, dass du dich noch immer im Kreis bewegst und dass Meine Aufgabe darin besteht, dir dies mit all Meiner Liebe zu zeigen.
Deshalb befindet sich der Avatar auf der Erde.
Der Anfang ist in allem von entscheidender Bedeutung. Mit dem Anfang gibst du dem Ganzen seine Richtung.
Die alten Griechen sagten: „Der Anfang ist bereits die Hälfte des Werkes.“ Achte daher den Anfang, denn mit ihm beginnt das Ganze. Der Anfang ist in Beziehungen entscheidend.
Lass dich nicht beeinflussen und gib dich nicht unbedachten Gefühlen und Entscheidungen hin; ihre Folgen können dich dein ganzes Leben lang begleiten.
Wenn du einen Menschen kennengelernt hast, der dich anzieht, dann gib dir Zeit – viel Zeit.
Widme dich dem Gebet und bitte Gott, dass Er dich führt, beschützt und dir hilft, richtig zu handeln.
Er allein kennt deinen Lebensweg. Er kennt die Sehnsucht deines Herzens. Er allein kann dich vor Fehlern bewahren.
Suche die Stille, und du wirst in dir Seine Stimme finden, die dich führt.
Daher sollte man bereits im Kindesalter in unmittelbaren Kontakt mit der inneren Stimme treten, um später in einer so wichtigen Frage wie der Ehe die richtige Führung zu finden.
Es ist am wichtigsten zu beten, damit du deinen Aufenthalt auf der Erde zu deinem eigenen Nutzen einsetzen kannst.
Deshalb ist beim Gebet nicht das Entscheidende, dass du durch dein Gebet etwas erhältst, sondern dass du eine immer engere Beziehung zu Gott aufbaust.
All die weltlichen Geschenke, die du als Ergebnis des Gebets erhältst, sind nichts anderes als ein Köder, ein Bonbon, damit du mit der Kraft des Gebets in Kontakt kommst.
Dieser Kontakt gliedert sich in fünf Stufen:
- Zunächst betet der Mensch überhaupt nicht.
- Dann betet er in Notfällen.
- Drittens betet er immer mehr für sich selbst und für andere, wenn dies seinen Interessen entspricht.
- Viertens betet er auch dann für andere, wenn ihm daraus kein Nutzen versprochen wird.
- Und schließlich bittet er nur noch für andere.
Die darauf folgende Stufe kann man nicht die sechste nennen, denn hier betet man bereits nicht mehr, sondern kann durch die Kraft seiner Vollkommenheit direkt bewirken und handeln.
Bete, bete, bete. Dies ist die beste Übung, um die edelsten Charakterzüge zu entwickeln und eine dauerhafte Nähe zu Gott zu erreichen.
Alles hat seine Zeit. Auch die Sexualität.
Hast du dich jemals gefragt, warum die Sexualität mit der Zeit in vielerlei Hinsicht abnimmt? Weil sie abnehmen soll!
Aber das willst du in dieser Epoche natürlich nicht zugeben, in der sich viele von ihren langjährigen Partnern trennen, um mit jemand anderem die Sexualität von Neuem zu erleben.
Das ist eine Sünde gegenüber dem verlassenen Partner und gegenüber dir selbst.
Und was ist eine Sünde? Dummheiten, die aus Unwissenheit darüber entstehen, dass die Sexualität mit der Zeit abnimmt. Dies ist ein Geschenk Gottes an die Menschen, um ihnen zu helfen, sich von der Anhaftung an den Körper zu befreien und sich zugleich auf den Tod vorzubereiten.
Je mehr du deine Sexualität im fortgeschrittenen Alter genießt, desto stärker bindest du dich an den Körper, und desto schwerer wird es dir fallen, ihn zu verlassen. Deshalb gibt es ein spirituelles Gesetz: Ab dem Alter von sechzig beziehungsweise fünfundsechzig Jahren – im Einvernehmen der Partner – nur noch in sogenannten platonischen Beziehungen zu leben.
In Verbindung mit der Wiederholung des Namens Gottes (27.II) ist dies die beste Methode, sich allmählich vom Körper zu lösen und Gott immer ähnlicher zu werden.
Warum macht ihr euch Sorgen?
Erlaubt Mir, die Sorge für all eure Angelegenheiten zu übernehmen.
Ich werde der Einzige sein, der sich um sie kümmert.
Ich erwarte nichts anderes von euch, als dass ihr euch Mir übergebt.
Ich greife nur ein, wenn ihr wisst, wie ihr euch vollständig
Mir übergeben könnt.
Und dann müsst ihr euch um nichts mehr sorgen.
Sagt allen Ängsten und Sorgen „Lebewohl“.
Ihr zeigt damit euer Misstrauen Mir gegenüber.
Im Gegenteil: Ihr müsst euch vorbehaltlos auf Mich verlassen.
Sich Mir zu übergeben bedeutet, sich von Gedanken an Sorgen, an die Schwierigkeiten, denen ihr begegnet, und an all eure Probleme zu lösen. Legt alles in Meine Hände und sagt zum Herrn: „Dein Wille geschehe“.
Das bedeutet: „Herr, Ich danke Dir dafür, dass Du alles in Deine Hände genommen hast
und alles zu meinem höchsten Wohl entscheiden wirst“.
Denkt daran: Über die Folgen eurer Handlungen nachzugrübeln, widerspricht der vollständigen Hingabe.
Mit anderen Worten: Wenn ihr euch Sorgen macht, dass eine Situation nicht zum gewünschten Ergebnis führen wird, zeigt ihr, dass ihr nicht an Meine Liebe zu euch glaubt.
Damit beweist ihr, dass ihr nicht glaubt, dass euer Leben unter Meiner Kontrolle steht.
Denkt niemals: Wie wird das enden?
Was wird geschehen?
Wenn ihr euch solchen Überlegungen hingebt, zeigt ihr damit, dass ihr Mir nicht vertraut.
Wollt ihr, dass Ich für euch sorge? Ja oder nein?
Wenn ja, dann müsst ihr aufhören, euch um irgendetwas Sorgen zu machen.
Ich werde euch führen, nur wenn ihr euch Mir vollständig übergebt.
Wenn Ich euch auf einen anderen Weg führe als den, den ihr erwartet habt,
trage Ich euch auf Meinen Händen dorthin.
Was euch aufwühlt, sind eure Überlegungen, eure Sorgen, eure zwanghafte Vorstellung, dass ihr euch um jeden Preis selbst versorgen müsst.
Ich kann sehr viel für euch tun, sowohl in materiellen als auch in spirituellen Belangen, wenn ihr euch an Mich wendet und sagt:
„Das ordnest Du“ – und es dann Meinem Willen überlasst.
Ihr werdet alles erhalten, erst wenn ihr euch VOLLSTÄNDIG auf Mich verlasst.
Wenn ihr krank seid, betet ihr zu Mir und bittet Mich einzugreifen, aber nur auf die Weise, die ihr euch wünscht.
In Wirklichkeit verlasst ihr euch nicht auf Mich, sondern wollt lediglich, dass Ich euren Forderungen zustimme.
Verhaltet euch nicht wie Patienten, die einen Arzt um Hilfe bitten und ihm dabei vorschreiben, wie er sie behandeln soll.
Sagt unter allen Umständen lieber: „Herr, ich danke Dir für die aufgetretenen Probleme. Bitte löse sie nach Deinem Ermessen. Du weißt selbst, was für mich am besten ist“.
Manchmal habt ihr das Gefühl, dass die Bedrängnisse immer größer werden, statt abzunehmen.
Macht euch keine Sorgen! Schließt die Augen und wendet euch voller Glauben an Mich:
„Dein Wille geschehe. Du wirst alles richten“.
Wenn ihr dies sagt, vollbringe Ich, falls nötig, sogar ein Wunder.
Ich bin immer bei euch, aber Ich kann nur helfen, wenn ihr euch vollständig auf Mich verlasst.
Diejenigen, die sich Mir zuwenden, sind von vier Arten. Zur ersten Art gehören schwache, kranke Menschen, die als Arthas bezeichnet werden.
Eine andere Art ist mit dem Kampf um Wohlstand, Macht, Ego, Besitz, Nachkommen usw. beschäftigt. Das sind Artha-Arthis.
Die dritte Art strebt nach der Verwirklichung des Atman, liest die Schriften und heiligen Texte, hält sich stets in der Gesellschaft spiritueller Sadhakas auf, handelt nach dem Beispiel der Weisen, führt also ein Leben im Sinne von Sad-Achara, und sehnt sich ausschließlich nach der Nähe des Herrn. Das sind Jijnasus, Suchende nach Weisheit.
Die vierte Art sind die Jnanis, die Weisen. Sie sind bereits in die Natur Brahmans (Brahma-Tattva) eingetaucht.
Die erste Art, der Artha, verehrt Mich nur, wenn er sich in einer schwierigen Lage befindet und unter Kummer und Schmerz leidet. Wenn er zu Mir ruft, höre Ich sein Gebet und erfülle es nur in Bezug auf dieses konkrete Problem, das mit seinem Kummer oder seiner Krankheit verbunden ist. Dasselbe gilt für den Artha-Arthi, der um Reichtum, Stellung, Macht oder Ansehen betet. Ich höre ihn und gewähre ihm nur das, wonach er sich sehnt.
Der Jijnasu erhält den Segen, unter der Führung eines würdigen Gurus Nishkama-Karma zu vollbringen (Tätigkeit ohne Anhaftung an ihre Früchte). Zu seiner Unterstützung erhält er einen Verstand, der scharf genug ist, um Atman und Anatman zu unterscheiden. Durch Meinen Segen ist er von Hindernissen befreit und kann sich auf das einzige Ziel konzentrieren – die Befreiung.
Sai Baba
Im Leben eines jeden Menschen gibt es Zeiten, in denen es scheint, als seist du vom Unglück verfolgt: Was auch immer du unternimmst, es scheint, als würde nichts gelingen.
Glaube Mir: Für diejenigen, die sich auf dem spirituellen Weg befinden, kann es letztlich keine Verluste geben. Was Ich hier sage, klingt übertrieben und unglaublich, aber es ist die reine Wahrheit.
Ich richte alles für dich so ein, dass sich auf deinem Weg keine Hindernisse befinden.
Doch du musst richtig verstehen, was Ich damit meine. Ich spreche von deiner spirituellen Entwicklung, während du an deine weltlichen Errungenschaften denkst.
Dein weltlicher Weg muss nicht geradlinig sein. Es gibt immer irgendwelche Eingriffe, Überraschungen und Unvorhergesehenes.
Und das ist richtig, denn Höhen und Tiefen führen dich immer wieder in Kontakt mit deinem Inneren.
Aber dein spiritueller Weg kann geradlinig verlaufen.
Du fragst, wie man das erreicht?
Indem du alles annimmst, was in dieser Welt mit dir geschieht: Du verstehst die Lektionen, die dir hier erteilt werden, ziehst deine Schlüsse und begehst dieselben Fehler nicht wieder.
Wenn du dich so verhältst, wird dein Leben zu einem Fest, bei dem jedes Ereignis zu einem neuen Höhepunkt wird.
Du glaubst das nicht? Das ist dein gutes Recht, aber es gibt keinen Grund, es nicht zu überprüfen!