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Dieses Thema ist dem Spiel gewidmet, das wir in unserer Schule spielen, hier: Spiel – Spiel: Die innere Uhr
Noch bis vor Kurzem ging man davon aus, dass es nur zwei Chronotypen gibt: sogenannte Eulen und Lerchen.
Inzwischen wurde diese Liste auf sechs erweitert.
Wissenschaftler entdeckten bei Fruchtfliegen das Gen per (period), das für die Dauer des subjektiven Tages verantwortlich ist. Mitte der 1980er-Jahre wurde ein entsprechender DNA-Abschnitt auch bei Mäusen gefunden. Anschließend wurden bei Säugetieren gleich mehrere Gene entdeckt, die mit der Regulierung der zirkadianen Rhythmen zusammenhängen – darunter clock, tim und bmal. Wie sich herausstellte, sind sie in den Zellkernen aller Körperzellen vorhanden, aber nur in den Neuronen der suprachiasmatischen Kerne im vorderen Teil des Hypothalamus aktiv. Es ist nachgewiesen, dass sie die Ausschüttung von Melatonin steuern und den Ablauf der biologischen Uhr des Körpers synchronisieren.
In der Regel wird diese Arbeit an den Lichtzyklus des Ortes angepasst, an dem der Mensch lebt.
2015 ergänzten Wissenschaftler die klassische Einteilung in Eulen und Lerchen um zwei weitere Chronotypen – den hochenergetischen und den schläfrigen. Menschen des ersten Typs sind den ganzen Tag über sehr aktiv. Vertreter des zweiten fühlen sich gegen Mittag erschöpft, während sie morgens und abends voller Energie sind.
Vier Jahre später verbesserten die Autoren der Studie den Fragebogen und befragten 1305 Menschen. Auch die dabei gewonnenen Daten zeigten erneut eine Einteilung in vier grundlegende Chronotypen.
Vor Kurzem ergänzte eine internationale Forschergruppe die Klassifikation um zwei weitere Chronotypen: Zu den bereits bekannten kamen ein tagsüber aktiver Typ hinzu, dessen Vertreter bei Tageslicht wach und aktiv sind, sowie ein mäßig aktiver Typ, der durch einen allmählichen Aktivitätsrückgang im Laufe des Tages gekennzeichnet ist.
Die Forscher untersuchten 2283 Menschen. 95 % von ihnen ordneten sich einem der sechs vorgeschlagenen Chronotypen zu. Die meisten Teilnehmer hielten sich für Eulen (24 %), 13 % zählten sich zu den Lerchen. Den tagsüber aktiven Typ wählten 15 % der Freiwilligen, 16 % den mäßig aktiven Typ und weitere neun den hochaktiven Typ (auch hochenergetischer Typ genannt). Die übrigen 18 % gaben an, sich morgens und abends voller Energie zu fühlen – sie erwiesen sich somit als Vertreter des tagsüber schläfrigen Typs.
Noch bis vor Kurzem ging man davon aus, dass es nur zwei Chronotypen gibt: sogenannte Eulen und Lerchen.
Inzwischen wurde diese Liste auf sechs erweitert.
Wissenschaftler entdeckten bei Fruchtfliegen das Gen per (period), das für die Dauer des subjektiven Tages verantwortlich ist. Mitte der 1980er-Jahre wurde ein entsprechender DNA-Abschnitt auch bei Mäusen gefunden. Anschließend wurden bei Säugetieren gleich mehrere Gene entdeckt, die mit der Regulierung der zirkadianen Rhythmen zusammenhängen – darunter clock, tim und bmal. Wie sich herausstellte, sind sie in den Zellkernen aller Körperzellen vorhanden, aber nur in den Neuronen der suprachiasmatischen Kerne im vorderen Teil des Hypothalamus aktiv. Es ist nachgewiesen, dass sie die Ausschüttung von Melatonin steuern und den Ablauf der biologischen Uhr des Körpers synchronisieren.
In der Regel wird diese Arbeit an den Lichtzyklus des Ortes angepasst, an dem der Mensch lebt.
2015 ergänzten Wissenschaftler die klassische Einteilung in Eulen und Lerchen um zwei weitere Chronotypen – den hochenergetischen und den schläfrigen. Menschen des ersten Typs sind den ganzen Tag über sehr aktiv. Vertreter des zweiten fühlen sich gegen Mittag erschöpft, während sie morgens und abends voller Energie sind.
Vier Jahre später verbesserten die Autoren der Studie den Fragebogen und befragten 1305 Menschen. Auch die dabei gewonnenen Daten zeigten erneut eine Einteilung in vier grundlegende Chronotypen.
Vor Kurzem ergänzte eine internationale Forschergruppe die Klassifikation um zwei weitere Chronotypen: Zu den bereits bekannten kamen ein tagsüber aktiver Typ hinzu, dessen Vertreter bei Tageslicht wach und aktiv sind, sowie ein mäßig aktiver Typ, der durch einen allmählichen Aktivitätsrückgang im Laufe des Tages gekennzeichnet ist.
Die Forscher untersuchten 2283 Menschen. 95 % von ihnen ordneten sich einem der sechs vorgeschlagenen Chronotypen zu. Die meisten Teilnehmer hielten sich für Eulen (24 %), 13 % zählten sich zu den Lerchen. Den tagsüber aktiven Typ wählten 15 % der Freiwilligen, 16 % den mäßig aktiven Typ und weitere neun den hochaktiven Typ (auch hochenergetischer Typ genannt). Die übrigen 18 % gaben an, sich morgens und abends voller Energie zu fühlen – sie erwiesen sich somit als Vertreter des tagsüber schläfrigen Typs.