Ein wenig Astronomie und Astrologie

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Vulkan Hunga.

Der vollkommen überwältigende Ausbruch des Vulkans Hunga Ha'apai am 14. Januar 2022.

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Foto von Taniela Kula auf Matangi Tonga online.


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Die vom japanischen geostationären Satelliten „Himawari-8“ aufgezeichnete Druckwelle des Ausbruchs in der Nähe von Tonga. Zu sehen sind nicht nur der Ausbruch, sondern auch die Druckwelle. Auf der anderen Seite der Terminatorgrenze zwischen Tageslicht und Nacht wurde die Druckwelle eingeholt. Das bedeutet, dass sich der Terminator schneller als die Schallgeschwindigkeit bewegt, die Oberflächengeschwindigkeit der Erdrotation also die Schallgeschwindigkeit übersteigt und wir uns mit Überschallgeschwindigkeit drehen!

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Der oben abgebildete Ausbruch, aufgenommen vom Satelliten GOES-17 (NOAA) am 14. Januar 2022 um 6:40 Uhr morgens Ortszeit in Tonga, zeigt das Ausmaß der Explosion, die eine Rauchsäule mehr als 16 km über den Meeresspiegel emporhob. Die Küstenlinie von Tonga ist blau umrandet.
Der Vulkan, der gestern Nachmittag vom Team des geologischen Dienstes von Tonga auf Meereshöhe fotografiert wurde, demonstrierte weiterhin seine gewaltige Kraft.


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Blick nach Osten auf Hunga Ha'apai: Eine 5 km breite Säule aus Asche, Dampf und Gas steigt mehr als 18 km über den Meeresspiegel empor. 14. Januar 2022, 17:27 Uhr. Foto: Taniela Kula/TGS.

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Oranges Licht beim Sonnenuntergang während des Ausbruchs des Vulkans Hunga. Kanokupolu Beach, Tongatapu. 14. Januar 2022.

(Materialien – von verschiedenen Websites, darunter – von Tongan geologists observe stunning eruptions at Hunga)
 
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Mittwoch – der Tag des Merkur.

Der Planet wurde nach dem altrömischen Gott des Handels benannt.

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Von unten nach oben – Mond, Venus, Merkur. Aufnahme vom Paranal-Observatorium, Atacama-Wüste, Chile.

Merkur im Sonnensystem ist
der sonnennächste Planet;​
der kleinste Planet;​
der schnellste Planet;​
der Planet mit der höchsten Dichte;​
der Planet mit der geringsten Neigung zur Umlaufbahn, weshalb es dort keinen Wechsel der Jahreszeiten gibt;​
der aufgrund seiner Nähe zur Sonne am schwersten zu beobachtende Planet.​

Die Merkurbahn präzediert – das Perihel (der sonnennächste Punkt der Umlaufbahn) verschiebt sich kontinuierlich und kehrt nach 260.000 Jahren in seine Ausgangslage zurück.

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Die Parameter der Präzession der Merkurbahn weichen geringfügig von den nach den Gesetzen der newtonschen Mechanik berechneten Werten ab. Heute liefern Berechnungen nach der ART (Allgemeinen Relativitätstheorie) sehr ähnliche Ergebnisse.
In der Abbildung ist die Präzessionsgeschwindigkeit zur besseren Veranschaulichung gegenüber der tatsächlichen Geschwindigkeit vergrößert.
​

Die Oberfläche des Merkur ähnelt äußerlich der Mondoberfläche.

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Vergleich des Aufbaus von Merkur und den anderen terrestrischen Planeten

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(Auszug aus dem Buch von Robert Svoboda „Die Größe des Saturn“)

Nachdem der Pandit seinem Herrscher einen sanften Blick zugeworfen hatte, sagte er:
—
Großer König! Merkur ist noch mächtiger, als Mars, denn kann körperliche Kraft sich mit der Macht des Geistes messen? Alle wahren Kenner halten Merkur für den strahlendsten Edelstein in der Krone der Neun Planeten, denn seine Tapferkeit und sein Mut sind außergewöhnlich. Er — ist der klügste unter den Planeten, und beseitigt alle Hindernisse aus dem Weg seiner Diener. Mit all seinen Kräften bemüht er sich, die Menschen vor Unglück zu schützen, und strebt danach, jedem Wohlstand zu schenken. Indem er alle Menschen mit Einsicht begabt, erleuchtet er vor ihnen beide Wege — den weltlichen und den spirituellen.

Die Farbe des Merkur — ist grün, wie das Grün des heiligen Durva-Grases. Er ist von wohlproportioniertem und schönem Körper, und seine Kräfte nehmen niemals ab. Seine Rede ist deutlich, klar und wohlklingend, doch er liebt auch Mehrdeutigkeiten, allerlei Wortspiele, und Wörter mit doppelter Bedeutung. Sein Herz erfreut sich an Spielen, Scherzen, und jeder Art von Vergnügen. Stets wohlwollend, stets findig, ist er — ein Vaishya (Händler). Merkurs Weisheit ist groß, und in Mathematik und Handelsgeschäften ist er äußerst geschickt. Im menschlichen Körper herrscht er über die Haut, den Verstand und die Sprache. Sein Metall — ist Messing, sein Edelstein — der Smaragd. Er besitzt eine gemischte Vata-Pitta-Kapha-Konstitution, und alle Geschmacksrichtungen sind ihm angenehm.
Herr des Nordens, herrscht er unter den Wochentagen über den Mittwoch, und unter den Sternbildern — über Jungfrau und Zwillinge. Er ist unter vielen Namen bekannt — Goldäugiger, Betörender, Sanfter, der Wissende und der Erweckende.
Merkur — ist der Sohn des Mondes.

Katha für Merkur

Ein junger Mann namens Ramu heiratete. Nachdem er die nach dem Brauch vorgesehene Zeit seit der Hochzeitszeremonie abgewartet hatte, ging er zu seinem Schwiegervater, um seine junge Frau aus ihrem Elternhaus in das Haus seines Vaters zu holen. Ramu wurde äußerst gastfreundlich und herzlich empfangen.

Nachdem er einige Tage bei den Eltern seiner Frau verbracht hatte, bat er um Erlaubnis, nach Hause zurückzukehren. Doch der Schwiegervater sagte zu ihm: „Heute ist Mittwoch. Frauen dürfen an diesem Tag nicht reisen, besonders nicht zu einem so feierlichen Anlass. Verschiebt die Abreise auf morgen.“ Doch Ramu war sehr stur. Er beachtete weder die Bitten noch die Überredungsversuche seines Schwiegervaters, und das junge Paar verließ noch am selben Tag das Elternhaus der Frau.

Nach einigen Stunden Reise bekam die junge Frau Durst und bat ihren Mann um Wasser. Ramu nahm einen Krug und ging zum nächsten Brunnen, um Wasser zu holen. Als er jedoch zurückkam, sah er in der Kutsche neben seiner Frau einen anderen Mann. Dieser sah Ramu zum Verwechseln ähnlich und trug genau dieselbe Kleidung. Beide behaupteten, Ramu zu sein, woraufhin ein heftiger Streit entbrannte. Eine Menschenmenge versammelte sich. Alle wandten sich an die junge Frau und baten sie zu bestimmen, wer von beiden ihr wahrer Ehemann sei. Doch die Frau konnte nicht sagen, welcher der beiden Ramus ihr Gatte war, da die beiden jungen Männer vollkommen gleich aussahen.

In diesem Augenblick trafen königliche Soldaten am Ort des Geschehens ein. Da auch sie die beiden nicht voneinander unterscheiden konnten, wollten sie den echten Ramu festnehmen, der noch immer den Wasserkrug in den Händen hielt. Ramu bekam es ernsthaft mit der Angst zu tun und begann verzweifelt zu Gott zu beten. Plötzlich erklang eine Stimme vom Himmel: „All dies sind Illusionen, die Merkur erschafft. Die ganze Verwirrung entstand, weil dieser Mann darauf bestand, ausgerechnet am Mittwoch mit seiner Frau zu reisen. Vollziehe eine Verehrung zu Ehren Merkurs, damit dieses Hindernis verschwindet.“

Seitdem verehrten sowohl Ramu als auch seine Frau den Mittwoch stets als den Tag des Merkur.

Wer diese Geschichte liest oder hört, muss keine Schwierigkeiten befürchten, wenn er sich an einem Mittwoch auf die Reise begibt.
 
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Mondphasen im Jahr 2022.

Das Studio für wissenschaftliche Visualisierung der NASA hat das Tool „Mondphasen und Librationen“ erstellt, das die Mondphasen zu einem bestimmten Zeitpunkt in höchster Auflösung zeigt.
Die Visualisierung basiert auf Aufnahmen des Satelliten LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) – einer automatischen interplanetaren Raumsonde der NASA und eines künstlichen Satelliten des Mondes, die im Juni 2009 gestartet wurde.



Aufnahmen der LRO-Mission.

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Die Rückseite des Mondes.


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Die Erde vom Satelliten LRO.



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Ein junger Mondkrater.


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„Lunochod 1“


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Die Ina-Formation.


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Landeplatz von Apollo 11 – (LM).
Die Tranquility Base, aufgenommen von der LRO Ende 2011. Nordwestlich von der Landestufe befindet sich eine Fernsehkamera, südlich ein Laserreflektor (LRRR) und ein Seismometer (PSEP), östlich der Krater Little West (Kleiner Westen). Neben den genannten Objekten sind Spuren der Mondspaziergänge zu sehen.
 
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Tag der Venus – Freitag.

So wird die Venus im Morgengrauen durch ein Fernglas aussehen:

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Bei der Venus (und dem Merkur) sind Phasen ähnlich den Mondphasen zu beobachten.

Phasen der Venus:

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Phasen des Merkur.

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Die Venus ist in diesen Tagen sehr hell, da sie sich auf ihrer Umlaufbahn an einem der Erde sehr nahen Punkt befindet – am 9. Januar befand sie sich auf einer Linie zwischen der Erde und der Sonne.

Die Venus kann auch bei Tageslicht gesehen werden.

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Eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, bei Sonnenaufgang und noch eine halbe Stunde danach.
 
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Das Webb-Teleskop.

Die Entfaltung des Teleskops ist abgeschlossen. Webb (oder Web) befindet sich derzeit auf der Umlaufbahn L2 in 1,5 Millionen km Entfernung von der Erde.

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Es erfolgt eine kontinuierliche Abkühlung mit anschließender Inbetriebnahme des Instruments, Erprobung und Kalibrierung. Auch die Ausrichtung und Kalibrierung der Teleskopspiegel beginnen, sobald die Temperatur in den zulässigen Bereich fällt und die Instrumente eingeschaltet sind.

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Das Teleskop und die wissenschaftlichen Instrumente begannen im Schatten des Sonnenschutzschilds schnell abzukühlen, sobald dieser entfaltet war; es wird jedoch mehrere Wochen dauern, bis sie vollständig auf stabile Betriebstemperaturen abgekühlt sind. Dieser Abkühlvorgang wird mithilfe strategisch angebrachter Heizstreifen sorgfältig überwacht. Die verbleibenden fünf Monate nach der Inbetriebnahme werden der Justierung der Optik und der Kalibrierung der wissenschaftlichen Instrumente gewidmet.

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Saturn. (Samstag ist der Tag Saturns, die Gottheit ist Shani)

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Eine prachtvolle Ansicht der Saturnringe von der Raumsonde Cassini aus dem Jahr 2005.
Der von der Sonne beleuchtete Tethys, ein Eismond des Saturn, ist etwas links und unterhalb der Bildmitte zu sehen. Von dort bietet sich ein fantastischer Blick auf das Saturnsystem, seine Ringe und die von ihnen geworfenen Schatten. Der Durchmesser von Tethys beträgt etwa tausend Kilometer, und ihre Umlaufbahn ist vom Zentrum des riesigen Gasplaneten etwa fünf Saturnradien entfernt. In dieser Entfernung (etwa 300.000 Kilometer) befindet sie sich weit außerhalb der hellen Hauptringe des Saturn.
Die Monde befinden sich weiter von dem Riesenplaneten entfernt als seine Ringe.

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Das ist Janus, auf ihm ist ein großer Krater zu sehen. Die Aufnahme entstand 2009:
Janus ist einer der Saturn am nächsten gelegenen Monde.

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Enceladus ist deutlich größer als Janus und weiter vom Saturn entfernt. Er ist von Eis bedeckt. „Cassini“ nahm dieses Bild im Oktober 2015 auf, als die Sonde unter dem Südpol des Enceladus hindurchflog.

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Hyperion ist einer der weiter entfernten Saturnmonde, und „Cassini“ besuchte ihn bereits in einer frühen Phase der Mission, im Jahr 2005. Hyperion zeichnet sich durch seine unregelmäßige Form aus und ist von tiefen Kratern übersät:

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Japetus – der drittgrößte Mond des Saturn. Wie der Mond im Verhältnis zur Erde ist Japetus seinem Planeten immer mit derselben Seite zugewandt. Dies hier ist jedoch die Rückseite des Japetus. Diese Aufnahme wurde mit dem Yin-Yang-Symbol verglichen:

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Und natürlich der größte Saturnmond – Titan. Hier ist er vor dem Saturn selbst abgebildet:

Auf Aufnahmen des Titan aus dem Weltraum sind Krater und andere Geländeformationen nicht zu erkennen, wie bei den anderen Saturnmonden: Sie werden von der eigenen dichten Atmosphäre dieses Himmelskörpers verborgen. Auf dem Titan gibt es jedoch Ozeane und Landflächen, sogar schroffe Berggipfel. Um sie zu untersuchen, ließ „Cassini“ eine spezielle Sonde namens „Huygens“ in die Atmosphäre des Mondes hinab; dies ist eine Panoramaaufnahme von ihr:

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Bis heute sind 82 natürliche Saturnmonde mit bestätigter Umlaufbahn bekannt; das ist die größte Zahl entdeckter Monde unter allen Planeten des Sonnensystems;

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Saturnmonde und -ringe.
 
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Sonnenaktivität.

Der neue Sonnenfleck AR2936 entwickelte sich schnell zu einer der größten aktiven Regionen des 25. Sonnenzyklus und vervierfachte seine Größe innerhalb von nur 48 Stunden. Dieser zweitägige Film des Solar Dynamics Observatory der NASA zeigt die rasche Entwicklung des Sonnenflecks:

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AR2936 weist mehrere dunkle Kerne auf, die größer als die Erde sind, und die gesamte Gruppe erstreckt sich über mehr als 100.000 km auf der Sonnenoberfläche.

Gestern fing der Amateurastronom François Rouvier in Cannes, Frankreich, den Sonnenfleck mitten in einem Flare ein:

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Derzeit erzeugt der Sonnenfleck alle 4–5 Stunden einen Flare der C-Klasse.
 
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Sirius ist der hellste Stern an unserem Himmel.

An Februarabenden sind – sofern Himmel und Wetter es erlauben – das schöne Sternbild Orion sowie links und unterhalb davon der hellste Stern Sirius (α des Sternbilds „Großer Hund“). deutlich zu sehen.

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Und darunter, sehr nahe am Horizont, befindet sich der zweithellste Stern nach scheinbarer Helligkeit: Kanopus.

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Ich schreibe „scheinbare Helligkeit“, weil ein Stern (oder eine Galaxie oder ein Komet …) je nach Entfernung von uns vergleichsweise heller oder schwächer erscheint. Obwohl Sirius keine besonders große Leuchtkraft besitzt, ist er gerade deshalb hell, weil er uns nahe ist.

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Vergleich der Größe unserer Sonne mit Kanopus, dem zweithellsten Stern an unserem Nachthimmel.


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Vergleich der Größe von Sirius A und der Sonne.

Sirius ist ein Doppelstern, der aus einem weißen Riesen (Sirius A) und einem weißen Zwerg (Sirius B) besteht, die mit einer Umlaufzeit von etwa 50 Jahren um ihren gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Der mittlere Abstand zwischen diesen Sternen beträgt etwa 20 AE, was mit der Entfernung von der Sonne zum Uranus vergleichbar ist. (AE – astronomische Einheit – die mittlere Entfernung von der Erde zur Sonne).

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Sirius A (links) und Sirius B (der bläulich-weiße Stern rechts).

Ursprünglich bestand das Sirius-System aus zwei blauweißen Sternen der Spektralklasse B: Sirius A hatte eine Masse von 2 M☉ (M☉ – Sonnenmasse), Sirius B von 5 M☉. Man nimmt an, dass der massereichere Sirius B vor etwa 120 Millionen Jahren ausgebrannt war und zu einem roten Riesen wurde, anschließend seine äußere Hülle abwarf und in den Zustand eines weißen Zwergs überging, in dem er sich bis heute befindet. In antiken Texten gibt es Erwähnungen eines roten Sirius.
Heute hat Sirius B eine Masse von 1,02 M☉ und ist einer der schwersten bekannten weißen Zwerge (die Masse typischer weißer Zwerge beträgt 0,5–0,6 M☉).

Sirius – ein Regenbogenstern.
Obwohl Sirius eine Farbe von Weiß bis Blauweiß hat, kann man ihn als Regenbogenstern bezeichnen, da er häufig in vielen Farben funkelt. Die funkelnden Farben sind besonders leicht zu erkennen, wenn man Sirius tief am Himmel sieht.

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An diesem Bild wurden keinerlei Farbverbesserungen vorgenommen. (ich habe Sirius so gesehen; und auch der Mond erscheint näher am Horizont ganz rot).
Tatsächlich sind diese Veränderungen einfach das, was geschieht, wenn ein so heller Stern wie Sirius durch die Erdatmosphäre scheint. Die unterschiedliche Dichte und Temperatur der Erdatmosphäre beeinflussen das Sternenlicht, insbesondere wenn wir den Stern tief am Himmel sehen.

Helligkeit, Funkeln und Farbveränderungen veranlassen Menschen manchmal dazu, Sirius als UFO zu melden!

In Indien ist Sirius als Svana bekannt, der Hund des Prinzen Yudhishthira. Der Prinz und seine vier Brüder begaben sich gemeinsam mit Svana auf eine lange und schwierige Reise, um das Himmelreich zu finden. Doch einer nach dem anderen gaben alle Brüder die Suche auf, bis nur noch Yudhishthira und sein Hund Svana übrig waren. Schließlich kamen sie an die Tore des Paradieses. Der Torwächter Indra begrüßte den Prinzen, verweigerte Svana jedoch den Eintritt. Yudhishthira war bestürzt und sagte Indra, dass er seinen guten und treuen Diener und Freund nicht zurücklassen könne. Seine Brüder, sagte Yudhishthira, hätten die Reise zum Himmel aufgegeben, um den Wünschen ihrer Herzen zu folgen. Svana jedoch, der sein Herz freiwillig hingegeben hatte, habe beschlossen, niemandem außer Yudhishthira zu folgen. Der Prinz sagte, ohne seinen Hund würde er sogar den Himmel verlassen. Das war es, was Indra hören wollte; daraufhin begrüßte er sowohl den Prinzen als auch den Hund durch die Tore des Paradieses.

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Sopdet, die altägyptische Verkörperung des Sterns Sirius.

Sirius ist also der hellste Stern am Nachthimmel, wenn man ihn von der Erde aus betrachtet, und ist von beiden Hemisphären aus sichtbar. Er befindet sich nur 8,6 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Großer Hund. (1 Lichtjahr – die Entfernung, die das Licht in 1 Jahr zurücklegt).
 
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, erst heute habe ich durch Ihren Beitrag erfahren, dass der von mir so zärtlich geliebte Stern Sirius ist ... Wie oft habe ich als Kind zu ihm hinaufgeschaut, ihn immer am Gürtel des Orion gefunden und mich in Gedanken mit ihm unterhalten; zwischen uns bestand eine besondere Verbindung. Mir schien, dass dieser Stern genauso traurig war wie ich und mich verstand. Wie ich ihn unter all den Sternen am Himmel erkannt habe ...?! Eines Tages fand ich ihn einfach mit den Augen und verlor ihn danach nie wieder. Und ich wusste immer, dass er ein Freund ist ... (obwohl ich ihn „Nia“ nannte).
, 🙏 🌸
 
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873415 873415 , es gibt Legenden über Außerirdische vom Sirius.

Die Dogon sind eines der zahlreichen Völker Westafrikas und leben in den Tälern des Niger auf dem Gebiet des heutigen Staates Mali. Ihrem Entwicklungsstand nach unterscheiden sie sich scheinbar kaum von den benachbarten Völkern. Doch geradezu unglaublich ist ihr außergewöhnliches Wissen auf dem Gebiet der Astronomie, insbesondere über das Sternsystem Sirius, den Aufbau des Sonnensystems, den Aufbau des Universums und seine Entstehung.

Im Internet gibt es viele interessante Artikel mit unterschiedlichen Theorien über die Herkunft der Dogon. Zum Beispiel: Die Dogon – ein primitives Volk oder Nachkommen von Außerirdischen vom Sirius?
Es gibt auch Bücher, zum Beispiel:
Laird Scranton – Das geheime Wissen der Dogon über die Ursprünge der Menschheit.
Alexander Redko – Die Kosmologie der Dogon. Mensch – Erde – Universum.

Ich selbst habe vor langer Zeit in einem Buch über sie gelesen, als es nur Bücher, Zeitschriften und Zeitungen gab.
 
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Unsere Sonne mit starken Plasmaausbrüchen.



Das Video umfasst einen Zeitraum von 60 Stunden, vom 2. bis zum 5. Februar 2022.

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Chile, 20. Januar 2022.
Die schmale Mondsichel der Venus (durch ein Teleskop) vor dem Hintergrund des sommerlichen Tageshimmels und der benachbarten Wolken. Der Himmel ist sommerlich, weil Chile auf der Südhalbkugel liegt, wo derzeit Sommer ist.

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Dienstag, der Tag des Mars. Farbe – Rot. Gottheit – Angaraka oder Mangala (er hat viele Namen).

Mars gewährt Schutz, die Fähigkeit, Nein zu sagen, Selbstvertrauen, Geduld, Tatkraft und Zielstrebigkeit.

Vrata-katha für Mars.
(Auszug aus Robert Svobodas Buch „Die Größe Saturns“)

— O König! Mars ist über alle Maßen grausam und an Schärfe einer Dolchklinge gleich. Auf jeden, der es wagt, ihm gegenüber hochmütig und selbstherrlich zu dienen, lässt er seinen Zorn herabfahren und vernichtet dessen gesamte Familie und seinen Besitz. Jene aber, die ihm sanftmütig und demütig dienen und die vorgeschriebenen Rituale befolgen, segnet er mit Reichtum und heilt sie von Krankheiten. Das Mars gelobte Gelübde beseitigt Hindernisse und Schwierigkeiten und befreit von Krankheiten, Schulden und Feinden. Vollzieht man das Ritual, soll man rote Kleidung tragen, sich mit roten Blumen schmücken und an diesem Tag nur einmal Nahrung zu sich nehmen, die aus roten Lebensmitteln zubereitet wurde, etwa aus reifen Weizenkörnern.

Von geringer Körpergröße, stämmig und kräftig, breitschultrig, aber mit schmaler Taille. Mars hat das Aussehen eines Jünglings. Sein Gesicht ist gerötet, sein Körper dunkelhäutig. In seinen blutunterlaufenen Augen brennt ein wildes Feuer. Aus dem Schoß der Erde geboren, gleicht er an Schönheit einem Blitz, und in seiner Hand hält er einen Speer. Hell wie eine Flamme, ist er voller Kraft und Leidenschaft, unbesonnen tapfer und zornig, wechselhaft, aber großzügig. Er ist ein vollkommener Redner und Kshatriya (Krieger), der Feuer entfacht und Wunden zufügt. Mars hat eine Pitta-Konstitution. Seine Farbe ist blutrot, seine Kraft tritt überströmend hervor. Er trägt rote Gewänder und ist mit roten Girlanden geschmückt. Im menschlichen Körper herrscht Mars über Muskeln und Knochenmark. Von den Himmelsrichtungen untersteht ihm der Süden, von den Wochentagen der Dienstag und von den Tierkreiszeichen Skorpion und Widder. Sein Metall ist Kupfer, sein Edelstein Koralle. Man nennt ihn den Krankheitsvertilger, den Wunden zufügenden, den Wirbelwindgleichen, den Wohlwollenden, den Sohn der Erde und den Grausamäugigen, außerdem den Gott mit roten Händen und Füßen. Weil er wie glühende Kohle leuchtet, wird er Angaraka genannt.

Eines Tages beschloss Daksha, ein Sühneopfer darzubringen. Zu dem prächtigen Fest, das nahe der Zusammenkunft der Flüsse Rangi und Yamuna veranstaltet wurde, lud Daksha (dessen Name „kundig“ oder „geschickt“ bedeutet) alle höchsten Götter, Halbgötter und Weisen ein ... alle außer seinem eigenen Schwiegersohn, dem Herrn Shiva, der Verkörperung des kosmischen Bewusstseins. Als Shivas Gemahlin Sati („die Wahrhaftige“) von dem bevorstehenden Ritual hörte, wollte sie unter allen Umständen an dem Fest teilnehmen. Shiva versuchte, sie davon abzubringen, doch Sati beharrte. Sie sollte ihre Entscheidung jedoch bereuen. Ihr selbst schenkte ihr Vater keinerlei Beachtung, und ihrem Gemahl, dem Gott Shiva, fügte er eine Beleidigung zu, indem er ihn als einer so erlesenen Gesellschaft nicht würdig bezeichnete. Aufgebracht sagte Sati zu ihrem Vater: „Ich kann die Beleidigung meines Gemahls nicht ertragen. Des höchsten Seins des Universums. Wärst du nicht mein Vater, hättest du es nicht gewagt, so mit mir umzugehen! Ich sage mich von meinem Körper los. Keinen Augenblick länger will ich in dieser Gestalt bleiben, damit du mich nicht länger mit deiner maßlosen Hochmut beflecken kannst!“

Sati verließ ihren Körper, indem sie ihn mit ihrem inneren Feuer zu Asche verbrannte. Später wurde sie als die Göttin Parvati („Tochter des Berges“) wiedergeboren und vereinigte sich nach harten Prüfungen wieder mit Shiva.

Als Shiva sah, dass seine Gemahlin Selbstmord begangen hatte, erstarrte er, der Herr aller Tiere, vor Schmerz und Trauer. Doch bald kochte Zorn in ihm auf, denn dieser Gott ist heißblütig und aufbrausend. Ein Tropfen kochenden Schweißes trat auf seine Stirn, genau an jener Stelle, an der die Mondsichel ihn schmückte. Und darüber, o König, sollte man nachdenken: Der unbesonnene Fluch, den Daksha gegen den Mond ausgesprochen hatte, war der Grund dafür, dass sich dieser Tropfen zu einer solch beispiellosen Hitze erwärmte; und niemand anderes als der Mond selbst lenkte Shivas feurigen Zorn auf Dakshas Untergang.

Kaum berührte der Tropfen die Erde, verwandelte er sich in einen feurigen Geist von grenzenloser Kraft. Indem er sich mit Feuer einen Weg durch die Erde und alle unterirdischen Welten bahnte, trocknete dieser Geist die sieben Meere aus. Dieses göttliche Wesen, unter dem Namen Virabhadra („der gesegnete Krieger“) bekannt, hatte die Gestalt eines lodernden Feuers mit zahlreichen Köpfen und Augen sowie zehntausenden Armen und Beinen. Als verkörperter Kraftklumpen trat Virabhadra vor seinen Schöpfer und legte ehrerbietig die Hände aneinander.

„Befiehl“, sagte er.

„Geh und vernichte Daksha und alles, was er für das Opfer vorbereitet hat“, befahl der Herr Shiva.

Im selben Augenblick sammelte Virabhadra ein ganzes Heer von Geistern und machte sich an die Ausführung des Auftrags. Satis Tod versetzte alle beim Opferfest Versammelten in Schrecken, und angesichts zahlreicher anderer schrecklicher Vorzeichen erstarrte die ganze Schar der Himmelswesen in Angst. Als Virabhadra plötzlich in all seiner Herrlichkeit vor ihnen erschien, gerieten die Götter in Verwirrung und stürzten sich wahnsinnig auseinander, um ihr Leben zu retten. Virabhadra verfolgte sie nicht. Nur an seinen Auftrag denkend, vernichtete er zunächst das für das Ritual vorbereitete Opfer und enthauptete anschließend Daksha, ungeachtet der Versuche des Rishi Bhrigu, den dem Untergang geweihten Urvater zu schützen. Siegreich kehrte Virabhadra zu Shiva, dem Herrn aller Tiere, zurück, und dieser sagte zu ihm: „Du hast gute Arbeit geleistet, indem du Dakshas Opfer vernichtet hast, und nun hast du genug verbrannt. Gib dem Universum seinen Frieden zurück, dann wirst du im Himmel leben, wo du der wichtigste aller Planeten sein wirst, o Sohn der Erde! Du wirst Angaraka heißen.“

Nach diesen Worten legte sich der Zorn des unerbittlichen Virabhadra, und er wurde in einen Planeten verwandelt, der dem großen Kartikeya gleich war. Danach gestattete der Herr Shiva, das von Daksha begonnene Opfer zu vollenden, und der frühere Frieden kehrte im Universum ein. Doch weil das Ritual gestört worden war, kamen zahlreiche Krankheiten in die Welt. Jene, die voller Schrecken vor dem Feuergeist geflohen waren, erkrankten an Gulma (Lepra oder einer Milzerkrankung). Von denen, die von der Opfergabe gegessen hatten, erkrankten einige an Lepra, bei anderen wurde die Bauchspeicheldrüse geschädigt. Angst, Schock und Trauer stürzten viele in den Wahnsinn. Jene, die durch die unreine Berührung der Kriegergeister befleckt worden waren, begannen unter Anfällen zu leiden. Virabhadra selbst erscheint auf der Erde als Fieber und als Raksha Pitta, das durch die bei Fieber entstehende Hitze verursacht wird. Diese Krankheiten, die sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet haben, sind sieben der acht großen Krankheiten, die aus Gier, Bosheit und Zorn entstanden. Die achte ist natürlich die Schwindsucht, die entstand, als Daksha den Mond verfluchte.

— Demnach ist also Daksha, der unzählige Formen des Lebens hervorbrachte, dafür verantwortlich, dass auch diese quälenden Krankheiten in die Welt kamen — sagte der König nachdenklich. — Möge dies jedem Herrscher als Lehre dienen! Nur wer ein rechtes Verhältnis zur wahren Wirklichkeit erreicht hat, ist berechtigt, seine Macht zu gebrauchen! Und nun erzähl mir, in welcher Beziehung Mars zu Kartikeya steht. Und der Pandit fuhr fort:
— Einige Kenner, o mein Herrscher, sagen, Mars selbst sei Kartikeya, der furchtlose Krieger. Andere behaupten, Mars sei der Planet und Kartikeya ein Stern, der dieselbe Kraft besitzt. Da man glaubt, dass jene, die von Mars getroffen wurden, ihr Schicksal durch die Verehrung Kartikeyas erleichtern können, gestatte mir, von ihm zu berichten.

Wie einige Kenner behaupten, wurde Kartikeya unmittelbar aus dem Samen des Herrn Shiva geboren. Als Shiva und Parvati sich nach ihrer Hochzeit zum ersten Mal zurückzogen, dauerte ihre Liebesvereinigung ununterbrochen hundert Millionen Jahre. Diese wahrhaft ehrfurchtgebietende Vereinigung wurde nur unterbrochen, weil Agni, der Gott des Feuers, Shivas Aufmerksamkeit ablenkte. Shiva verlor die Kontrolle über sich, ließ seinen Samen austreten, und so wurde Kartikeya geboren.

Aus anderen Quellen, mein Herrscher, geht jedoch hervor, dass Kartikeya aus dem Samen Agnis selbst geboren wurde, der in wahnsinniger Liebe zu den Krittikas entbrannt war (den Sternen, die das Sternbild der Plejaden bilden). Denn der Name Kartikeya bedeutet „Sohn der Krittika“. Die Plejaden waren ursprünglich die Ehefrauen der Bären.

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Der Sternhaufen der Plejaden.

— O ja, mein Herrscher. Der sieben Bären. Denn in alten Zeiten nannte man so die Sieben Weisen, also die Sterne, die den Großen Wagen bilden, der auch als Großer Bär bezeichnet wird. Agni entbrannte in Liebesverlangen nach den Ehefrauen der Sieben Weisen, der großen Rishis, denen er diente und half, ein langwieriges Opferritual zu vollziehen. Um die Plejaden zu berühren, trat er in das Feuer ihrer häuslichen Herde ein, doch die Frauen der Rishis erlagen der Versuchung nicht. Das entfachte sein Verlangen nur noch stärker, und Agni zog sich in den Wald zurück und gelobte, sich wegen dieser sündigen Begierde das Leben zu nehmen, falls er sein Verlangen nicht beherrschen könne.

Dort im Wald fand ihn Svaha, eine der Töchter des fruchtbaren Daksha, die schon lange heimlich in Liebe zu Agni entbrannt war. Nun konnte sie ihm ihre Leidenschaft offenbaren. Als sie jedoch sah, dass er ihr keine Gunst entgegenbrachte, nahm Svaha die Gestalt einer der Ehefrauen der Sieben Rishis an und vereinigte sich mit ihm. Natürlich war Agni glücklich, sich mit ihr zu verbinden, denn er erkannte sie in dieser Gestalt nicht und glaubte, sein tiefster Wunsch sei endlich erfüllt. Nacheinander nahm Svaha die Gestalt jeder der Plejaden an und genoss sechsmal die Liebesvereinigung mit Agni. Nur in Arundhati, der Frau des großen Rishi Vashistha, konnte sie sich nicht verwandeln, denn Arundhati war ihrem Mann unendlich treu, keusch und allen Lobes würdig.

So vereinigte sich Svaha an jenem Tag sechsmal mit Agni, verwandelte sich danach in einen Vogel und flog auf den Gipfel eines hohen weißen Berges. Dort gab sie Agnis Samen in ein sicher verborgenes Gefäß, damit die Frauen der großen Rishis nicht des Ehebruchs mit dem Feuergott beschuldigt würden. In diesem Gefäß verwandelte sich Agnis mächtiger Samen von selbst in einen gesunden, kräftigen Jungen namens Skanda. Kaum war er geboren, verhielt er sich wie ein wahrer Krieger. Um seine Stärke mit den Bergen zu messen, quälte und peinigte er sie so lange, bis sowohl die Berge als auch die Erde selbst seine Überlegenheit anerkannten. Die ganze Welt verneigte sich vor Skanda, dem Unbesiegbaren, und das Universum erklang von seinem Lob.

Sobald die Götter von seiner Geburt erfuhren, verbreiteten sich Gerüchte, seine Mütter seien die sechs Frauen der Rishis gewesen. Die empörten Rishis glaubten dem falschen Gerücht, verstießen ihre Frauen und jagten sie fort, obwohl der Rishi Vishvamitra, der die Wahrheit kannte, sie davon zu überzeugen versuchte, dass die Plejaden ihre eheliche Treue nicht verletzt hatten. Vishvamitra wusste dies, weil er Skanda die Initiationszeremonie vollzogen hatte, als dieser das Kriegeralter erreicht hatte.

Die sechs Frauen der Rishis kamen zu Skanda und baten ihn um Hilfe, indem sie sagten, ihre Ehemänner hätten sie verstoßen: Sie wollten in den Himmel aufsteigen, konnten dies aber aus eigener Kraft nicht. Der mächtige Skanda erhörte ihre Bitten und brachte sie in den Himmel, wo sie eine Bleibe fanden. So wurden diese sechs verstoßenen Frauen zu den sechs Plejaden und wurden als Mütter Skandas verehrt. Nur Arundhati, die einzige Ehefrau, deren Gestalt Svaha nicht annehmen konnte, blieb bei ihrem Mann und wurde zum Stern Alkor. Svaha heiratete danach schließlich Agni.

Indra, der Skanda fürchtete, befahl den Sieben Müttern, den Kriegsgöttinnen, das mächtige Kind zu töten. Doch sie wurden von solcher Liebe zu ihm erfüllt, dass Milch aus ihren Brüsten zu fließen begann, und so entstand die Milchstraße. Skanda trank diese Milch, und die Göttin Kali selbst, die den Beinamen Bluttrinkerin trug, nahm ihn als ihren eigenen Sohn an. Daraufhin beschloss Indra, Skanda im Kampf zu töten. Doch der Junge besiegte rasch alle Götter, und als Indra ihn mit einem Blitz in die Seite durchbohrte, trat aus der Wunde ein weiterer, mit einer Keule bewaffneter Krieger hervor – der ruhmreiche Vishakha. Nachdem Indra endlich seine Niederlage eingestanden hatte, nahm er Skanda in die Schar der Götter auf. Dann vollzogen die Götter an ihm eine Salbung mit himmlischen Wassern – ebenso wie einst, in längst vergangenen Zeiten, an Varuna, dem Herrn der Wasser – und Skanda wurde zum Heerführer unter den Himmelswesen.

Das ist Kartikeya, o König, und dies ist der Planet, dessen Gottheit er ist: der feurige Mars! In tiefer Verneigung verbeuge ich mich vor dem ewig jungen Mars.
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Geomagnetischer Sturm setzt STARLINK-Satelliten außer Betrieb:

Ein koronaler Massenauswurf der Sonne (CME) traf am 9. Februar um 21:00 Uhr GMT auf das Magnetfeld der Erde. Bisher hat der Einschlag keinen geomagnetischen Sturm ausgelöst. Für die Entwicklung von Stürmen sind jedoch häufig mehrere Stunden oder sogar mehr als ein Tag erforderlich.

Derzeit stürzen bis zu 40 Satelliten von Starlink des Unternehmens SpaceX vom Himmel – ein unerwartetes Ergebnis eines kleinen geomagnetischen Sonnensturms.

Erklärung von SpaceX:
„Am Donnerstag, dem 3. Februar, startete Falcon 9 um 13:13 Uhr Eastern Time 49 Starlink-Satelliten von der Startrampe 39A (LC-39A) im Kennedy Space Center in Florida in eine niedrige Erdumlaufbahn. ... Leider waren die am Donnerstag ausgebrachten Satelliten am Freitag einem erheblichen geomagnetischen Sturm ausgesetzt [4 февраля]...
Geomagnetische Stürme erwärmen die oberen Schichten der Erdatmosphäre. Durchsichtige Wirbel warmer Luft zogen buchstäblich nach oben und erfassten die Starlink-Satelliten. Nach Angaben von SpaceX stellten die GPS-Geräte an Bord einen Anstieg des atmosphärischen Widerstands um „50 Prozent im Vergleich zu früheren Starts“ fest.
Das Starlink-Team versetzte die Satelliten in einen Sicherheitsmodus, in dem sie mit der Kante voraus (wie ein Blatt Papier) fliegen, um den Widerstand zu minimieren“, erklärt SpaceX. „Eine vorläufige Analyse zeigt, dass der erhöhte Widerstand in geringer Höhe die Satelliten daran hinderte, den Sicherheitsmodus zu verlassen und mit den Manövern zum Anheben der Umlaufbahn zu beginnen; bis zu 40 Satelliten kehren nun zurück oder sind bereits in die Erdatmosphäre eingetreten“.



SpaceX erklärt, dass die aus der Umlaufbahn austretenden Satelliten „kein Kollisionsrisiko mit anderen Satelliten darstellen und nach ihrer Konstruktion beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen, sodass kein Weltraummüll entsteht und keine Teile der Satelliten auf die Erde fallen“.

Es lohnt sich, in dieser Woche den Nachthimmel zu beobachten – vielleicht sieht man einen brennenden Starlink-Satelliten über sich.
 
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Merkur Mitte Februar 2022.

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In diesen Tagen sind zusammen mit ihm im Osten bis zum Morgengrauen auch die strahlende Venus und der rote Mars zu sehen – sofern der Himmel es zulässt.

Generell ist Merkur nur sehr schwer zu beobachten, da er der Sonne sehr nahe ist – er badet in ihren Strahlen, was seine Sichtbarkeit beeinträchtigt –, sehr niedrig über dem Horizont erscheint und schnell untergeht. Während er sich auf seiner Umlaufbahn bewegt, steigt Merkur etwas höher oder niedriger über den Horizont – je höher, desto weiter ist er von der Sonne entfernt. Dann sind die Chancen, ihn zu beobachten, höher.
Der größte Abstand von der Sonne, in dem Merkur jemals am Himmel erscheinen kann, beträgt etwa 28 Grad. Der kleinste Abstand liegt bei etwa 18 Grad. Am 16. Februar 2022 wird Merkur 26 Grad von der Sonne entfernt sein.

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Merkur, Mars und Venus am 9. Februar 2022. (Stellarium)

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Vulkan und Sonne.

Der mächtige Vulkan Hunga Tonga–Hunga Ha'apai, der am 15. Januar unter den Wassern des Pazifischen Ozeans ausbrach, schleuderte enorme Mengen Asche in die Stratosphäre der Erde. Diese Vulkanasche befindet sich noch immer in der Luft und färbt in einigen Teilen der Welt weiterhin die Sonnenuntergänge. Sie erzeugt außerdem andere interessante Himmelserscheinungen, wie den von Peter Lowenstein am Samstag, dem 12. Februar, in Mutare, Simbabwe, fotografierten Bischofsring.

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Mutare, Simbabwe.

Vulkanisches Aerosol-Sonnenhalo (auch Bischofsring genannt), verursacht durch Partikel, die beim gewaltigen Ausbruch des Hunga Tonga am 15. Januar in die Stratosphäre geschleudert wurden.
Der Halo um die Sonne erschien nach Sonnenaufgang am Samstag (12. Februar) am dunstig-blauen Himmel. Er erreichte unmittelbar nach 9.00 Uhr seine maximale Intensität und hielt fast bis zum Sonnenuntergang an; danach erschien ein leuchtend gefärbter vulkanischer Aerosol-Dämmerungsbogen.
Offenbar ist die Konzentration vulkanischer Aerosole in der Stratosphäre über dem östlichen Teil Simbabwes derzeit hoch genug, um mitten am Tag optische Effekte um die Sonne zu erzeugen – zusätzlich zu den beeindruckenden Dämmerungserscheinungen bei Sonnenauf- und -untergang, die in den vergangenen Tagen beobachtet wurden.
Das Foto wurde mithilfe eines elektronischen Suchers aufgenommen, um die Gefahr zu vermeiden, direkt in die Sonne zu schauen. Sie war so hell, dass sie den Kamerasensor überforderte, weshalb eine umfangreiche Nachbearbeitung erforderlich war, um die Bilddetails wiederherzustellen.

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Ein herzförmiges Phänomen, das durch Dämmerungsstrahlen erzeugt wird, die auf die leuchtenden vulkanischen Aerosole des Vulkans Tonga-Hunga Ha'apai auf den Tonga-Inseln projiziert werden.
8. Februar. Über Maun, Botswana, das sehr nahe am Breitengrad des Ausbruchs liegt.
 
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Heiße Sonne.

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Ein koronaler Massenauswurf, der in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2022 auf der Sonne stattfand und sich Millionen Kilometer weit ins All erstreckte.

Das Raumfahrzeug der ESA/NASA Solar Orbiter hielt auf einer einzigen Aufnahme zusammen mit der vollständigen Sonnenscheibe den größten jemals beobachteten Ausbruch einer solaren Protuberanz fest. Derzeit befindet sich das Raumfahrzeug praktisch zwischen der Sonne und der Erde.
Beachten Sie: Die Höhe des Plasmaauswurfs entspricht nahezu dem Durchmesser der Sonne.



Eine Zusammenstellung von Aufnahmen der Raumfahrzeuge der ESA/NASA Solar Orbiter und SOHO, die den gewaltigen solaren Ausbruch vom 15. Februar 2022 festhielten.

(Nach Angaben von https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science.).
 
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Röntgen-Weltraumteleskope.

Die am 9. Dezember 2021 gestartete NASA-Mission Imaging X-Ray Polarimetry Explorer (IXPE) hat nach Abschluss der einmonatigen Inbetriebnahmephase ihre ersten Bilddaten geliefert.
Alle Instrumente an Bord des Observatoriums funktionieren einwandfrei. Es soll einige der rätselhaftesten und extremsten Objekte im Universum erforschen.

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IXPE richtete seine Röntgeninstrumente erstmals auf Cassiopeia A, ein Objekt, das aus den Überresten eines im 17. Jahrhundert explodierten Sterns besteht. Die Schockwellen der Explosion erfassten das umgebende Gas, erhitzten es auf hohe Temperaturen und beschleunigten Teilchen der kosmischen Strahlung. Dadurch entstand eine Wolke, die im Röntgenlicht leuchtet.
Andere Teleskope hatten Cassiopeia A bereits zuvor untersucht. Die Aufnahme kombiniert Daten der Weltraumteleskope IXPE und Chandra. Die Sättigung der violetten Farbe entspricht der Intensität der von IXPE gemessenen Röntgenstrahlung; in Blau sind die Daten des NASA-Röntgenobservatoriums „Chandra“ dargestellt.


Auch diese Aufnahme von Cassiopeia A ist eine Überlagerung von Daten dieser beiden Observatorien. Die IXPE-Daten wurden vom 11. bis 18. Januar 2022 gesammelt.

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Die Farben, die von kühlem Violett und Blau über Rot bis hin zu heißem Weiß reichen, entsprechen einer zunehmenden Helligkeit der Röntgenstrahlen.
Röntgenaufnahmen von „Chandra“ zeigten erstmals, dass sich im Zentrum des Supernovaüberrests ein kompaktes Objekt befindet, bei dem es sich um ein Schwarzes Loch oder einen Neutronenstern handeln könnte.
 
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Einige Fakten.

(Nach den Materialien First observation of a quadruple asteroid - Detection of a third moon around (130) Elektra with SPHERE/IFS | Astronomy & Astrophysics (A&A))
Herznebel (Emissionsnebel IC 1805). Nebel bestehen aus Staub, Gas und Plasma.

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Der Nebel erinnert in seinen Umrissen an ein Herzsymbol. Die Strahlung des häufigsten Elements – Wasserstoff – erzeugt das helle rote Leuchten des Nebels. Das rote Leuchten und die Form des Nebels werden durch die Strahlung einer kleinen Sternengruppe nahe dem Zentrum des Nebels verursacht.
Im Zentrum des Herznebels befinden sich junge Sterne des offenen Sternhaufens Melotte 15. Mit ihrer starken Strahlung und ihren Winden formen sie mehrere malerische Staubsäulen. Im offenen Sternhaufen gibt es mehrere helle Sterne, die fast 50-mal massereicher als unsere Sonne sind, sowie zahlreiche lichtschwache Sterne mit einer Masse, die um ein Vielfaches geringer ist als die der Sonne. In ihm entstand auch ein Mikroquasar, der vor mehreren Millionen Jahren aus dem Sternhaufen ausgestoßen wurde.
Der Herznebel befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren im Sternbild der mythischen Königin von Äthiopien – Kassiopeia.

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Asteroid mit drei Asteroidenmonden.



Astronomen entdeckten drei Körper, die den hutähnlichen Asteroiden Elektra, umkreisen, wodurch er zum ersten vierfachen Asteroidensystem wurde. Zuvor wussten sie von zwei äußeren Monden (dargestellt durch orangefarbene und grüne Umlaufbahnen). Der lichtschwächere innere Körper (blau hervorgehoben) ist der kürzlich entdeckte vierte Körper. Bild: ESO.

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Heute ist ein Mondtag.

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Auf diesem Bild ist der Terminator – die Linie, die die helle Tagseite von der dunklen Nachtseite trennt – nicht zu sehen. Der Grund ist, dass das Bild aus 29 Streifen zusammengesetzt wurde, auf denen Gebiete in der Nähe des Terminators festgehalten sind. In der Nähe des Terminators sind die längsten und auffälligsten Schatten zu sehen – durch ihre Länge und ihren Kontrast wirkt das flache Foto dreidimensional. Die Originalbilder und Daten wurden in der Nähe des Mondes von der NASA-Raumsonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ aufgenommen. Die Mondkrater treten dank der Schatten hervor, die sie nach rechts werfen. Das Bild zeigt anschaulich, dass die als Meere bekannten dunklen Gebiete nicht nur dunkler als die übrigen Regionen des Mondes, sondern auch deutlich ebener sind.


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Eine in ihrer Detailgenauigkeit atemberaubende Aufnahme des Transits der Internationalen Raumstation (ISS) vor dem Hintergrund des Mondes!
Frankreich, die Stadt Bourges, 18. Januar 2022. Autor: Thierry Legault.

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Viele Spiralgalaxien besitzen einen Balken, der durch ihr Zentrum verläuft. Es wird vermutet, dass auch unsere Galaxie, die Milchstraße, einen kleinen Zentralbalken besitzt. In der Balkenspiralgalaxie NGC 6217 ist der Balken auf dieser scharfen Aufnahme deutlich zu erkennen, die 2009 mit der reparierten Advanced Camera for Surveys des den Erdball umkreisenden Hubble-Weltraumteleskops aufgenommen wurde.
Auf der Aufnahme sind dunkle, faserartige Staubbänder, junge Haufen heller blauer Sterne, rote Emissionsnebel aus leuchtendem Wasserstoff, ein langer, das Zentrum durchquerender Balken aus Sternen und ein heller aktiver Kern zu sehen, in dem sich vermutlich ein supermassereiches Schwarzes Loch befindet. Das Licht von NGC 6217 ist etwa 60 Millionen Jahre zu uns unterwegs, die Galaxie ist ungefähr 30.000 Lichtjahre groß und kann im Sternbild Kleiner Bär gefunden werden.

 
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Tag des Mars, Dienstag. Gottheit – Angaraka, Mangala, Kuja, Bhauma, Kartikeya u. a.

Der Mars oder Mangala gilt als einer der aktivsten und aggressivsten Planeten. Als Herr des Feuers und Planet der Krieger und Beschützer symbolisiert er Mut, Standhaftigkeit, Entschlossenheit und Führungsstärke. Neben explosiver Energie, Schnelligkeit, Durchsetzungsvermögen und Ausdauer bringt der Planet auch übermäßige Anspannung und Konfliktneigung mit sich und steht zudem für Unfälle, Havarien, Verletzungen und Gewalt. Das Lesen und Anhören der Katha für den Mars an Dienstagen hilft, die Energien des Planeten zu harmonisieren und in Güte zu bewahren. Eine der Lektionen des Mars sind Geduld, Willenskraft und Demut bei der Überwindung von Prüfungen und Schwierigkeiten, durch die wir uns reinigen.

Vrata-Katha von Mangalia.
Eine Frau, die ihren einzigen Sohn erst spät zur Welt gebracht hatte, nannte ihn Mangalia, weil er an einem Dienstag geboren worden war (Mangala – der Mars, Herr des Dienstags). Eines Tages kam der Mars in Gestalt eines armen Bettlers zu ihr, um sie zu prüfen. Als er um Almosen bat, antwortete die Frau, sie sei bereit, ihm alles zu geben, worum er sie bitten würde. Er fragte: „Bist du dir sicher? Denn wenn ich dich darum bitte, wirst du es tun müssen.“ Die Frau stimmte zu.
Da sagte der Mars: „Bring deinen Sohn zu mir; ich möchte auf seinem Rücken mein Essen zubereiten.“ Die Bitte versetzte die Frau in Bestürzung, doch sie konnte nun nicht mehr ablehnen. Außer sich vor Schmerz sah sie zu, wie Mars dem Jungen Holz auf den Rücken legt und ein Feuer entzündet. Als das Essen zubereitet war, bat Mars die Frau, ihren Sohn zu rufen, damit er das Essen probiere. Sie rief aus: „Was redest du da? Sind solche Wunder etwa möglich? Iss und geh.“ Darauf antwortete der Gott: „Ruf ihn einfach.“ Und kaum hatte die Frau „Mangaliya!“ ausgesprochen, stand der Junge auf und ging zu seiner Mutter, die vor Erstaunen kein Wort herausbrachte.


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(Nach Materialien der NASA)
Ein Jahr ist auf dem Mars bereits vergangen, gemeinsam mit dem Team der Mission „Mars 2020“.

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Der NASA-Marsrover Perseverance („Beharrlichkeit“) nahm dieses Selfie über einem Felsen mit dem Spitznamen „Rochette“ am 10. September 2021 auf, am 198. Marstag, auch Sol genannt, der Mission.


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Der NASA-Marsrover „Beharrlichkeit“ hielt diese Ansicht des Hügels namens „Santa Cruz“ im Jezero-Krater auf dem Mars am 29. April 2021 fest, am 68. Marstag, auch Sol genannt, der Mission.
Die im Vordergrund liegenden Felsbrocken mit einem durchschnittlichen Durchmesser von etwa 20 Zoll (50 Zentimetern) gehören zu einer Gesteinsart, die das Roverteam „Ch’ał“ nannte (ein Navajo-Begriff für „Frosch“, ausgesprochen wie „tschäsch“).
 
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Donnerstag, Jupiter, Brihaspati, Guru.

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Das astrologische Zeichen des Jupiter.

Das Wissen, das Jupiter in sich trägt, wird von einem Leben eines Menschen ins nächste übertragen. Wenn ein Mensch beginnt, vedische Astrologie zu studieren, fällt sie ihm leicht und spricht sein Herz an, weil es sich um Wissen aus nicht nur einer Inkarnation des Menschen handelt. Ebenso verhält es sich mit anderen Berufen, zum Beispiel mit einem Rechtsanwalt oder einem Arzt … Wenn ein Mensch spürt, dass dies seine Berufung und seine Bestimmung für diese Inkarnation ist, handelt es sich um Errungenschaften aus vergangenen Leben.

Vratakatha für Jupiter.

Goldene Gerste und ein goldener Korb.

Die Geschichte, die dem Donnerstag gewidmet ist, soll veranschaulichen, wie wichtig es ist, die Bedingungen eines angenommenen Gelübdes einzuhalten, wenn man möchte, dass seine Erfüllung das eigene Schicksal verändert.

Einst, vor langer, langer Zeit, lebte ein armer Brahmane. Arm war er deshalb, weil seine Frau eine schreckliche Angewohnheit hatte: Jeden Morgen aß sie alle Reste vom Abendessen des Vortages auf und sprach erst danach Gebete zu Gott und machte sich an die Hausarbeit. Viele Jahre lang waren sie kinderlos, doch schließlich bekamen sie eine wundervolle Tochter, die bereits seit ihrer frühen Kindheit täglich den Herrn Vishnu und jeden Donnerstag Jupiter verehrte. Als Belohnung für ihren so hingebungsvollen Dienst wurde sie mit einer besonderen Gabe ausgestattet: Auf dem Weg zur Schule streute sie Gerste auf die Straße, und im Laufe des Tages diese Gerstegolden wurde, und wenn das Mädchen nach Hause zurückkehrte, sammelte sie ihn ein. Eines Tages, als sie Gerste aussäte, sagte ihr Vater: „Für goldene Gerste brauchst du einen goldenen Korb.“ Am folgenden Donnerstag wandte sich das Mädchen an den Gott: „Wenn ich das Gelübde richtig erfülle, dann gib mir einen goldenen Korb für die Gerste.“ Als sie an diesem Tag von der Schule nach Hause zurückkehrte, fand sie unterwegs einen solchen Korb.
Am nächsten Tag sah der Sohn des dortigen Königs, als er vorbeifuhr, wie sie Gerste aus dem goldenen Korb säte, und war von ihrer Schönheit, ihrem sanften Wesen und ihren Gaben bezaubert. Er kehrte nach Hause zurück, stellte sich krank und legte sich ins Bett. Als die Königin erfuhr, dass ihr Sohn erkrankt war, ging sie zu ihm, um herauszufinden, welches Heilmittel ihn gesund machen könnte. Darauf antwortete der junge Prinz: „Es gibt kein solches Heilmittel, außer einem einzigen: ein Mädchen mit einem goldenen Korb für Gerste zu heiraten.“ Der König ließ nach dem Mädchen schicken, und ihr Vater gab sie dem Prinzen zur Frau.
Nachdem die Tochter ihr Elternhaus verlassen hatte und zu ihrem Mann gegangen war, wurde der Brahmane wieder so arm wie zuvor, und jeder Tag wurde für ihn zur Qual. Schließlich beschloss er, nachdem er seinen Stolz überwunden hatte, seine Tochter um Hilfe zu bitten. Sie antwortete ihm: „Mein verehrter Vater, schickt meine Mutter zu mir, und ich werde ihr sagen, was sie tun muss, um dieses Unglück loszuwerden.“ Der Vater schickte die Mutter des Mädchens in den Palast, und das Mädchen sagte zu ihr: „Meine verehrte Mutter, wenn du jeden Morgen das Ritual der Gottesverehrung vollziehst und mit besonderer Sorgfalt auf Reinheit achtest, dann wird alles gut“. Doch die Mutter hörte nicht auf die Worte ihrer Tochter und aß weiterhin morgens als Erstes die Reste des gestrigen Mittagessens.
Da befahl das Mädchen, die Mutter über Nacht in einem Zimmer einzuschließen, und zwang sie am nächsten Morgen, eine Waschung und ein Verehrungsritual zu vollziehen, bevor sie zum Essen greifen durfte. Durch dieses Ritual erlangte die Mutter geistige Erleuchtung und begann von da an, jeden Donnerstag das dem Jupiter gelobte Gelübde zu erfüllen. Glück und Wohlstand kehrten in die Familie des Brahmanen zurück. Er lebte mit seiner Frau bis ins hohe Alter, und nach ihrem Tod stiegen beide in den Himmel auf.

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Sonnenhalo.

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Eine Pollenkrone bei Sonnenuntergang in Kroatien, Istrien. Regenbogenfarbene Ringe, die die untergehende Sonne am 22. Februar umgeben.
Jedes Jahr setzen die Bäume der nördlichen Wälder reichlich Pollenwolken frei. Die Pollenkörner dieser Baumart haben gewöhnlich eine sehr ähnliche Größe – sie eignen sich ideal zur Bildung einer Krone.
 
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Die Milchstraße und Andromeda nähern sich an und verschmelzen.
(Nach Angaben von | EarthSky)

Die Andromedagalaxie (M31), die unserer Milchstraße nächstgelegene Spiralgalaxie, ist an unserem Nachthimmel nicht auffällig, wenn man nicht gezielt nach ihr sucht. Unter einem dunklen Himmel kann man sie jedoch ohne optische Hilfsmittel als kaum sichtbaren, verschwommenen Lichtfleck erkennen. In ferner Zukunft wird Andromeda jedoch hell an unserem Himmel leuchten und immer größer erscheinen ... während sie uns immer näher kommt. Und obwohl die beiden Galaxien noch 2,5 Millionen Lichtjahre voneinander entfernt sind, hat die endgültige Verschmelzung unserer beiden Galaxien praktisch bereits begonnen.

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Dieses Bild zeigt, wie der Nachthimmel tatsächlich aussehen würde, wenn die Andromedagalaxie – unsere Nachbargalaxie – heller wäre.
Eine zusammengesetzte Aufnahme – das ursprüngliche Hintergrundbild des Mondes (von Stephen Rahn) und ein Bild der Andromedagalaxie von der NASA.
Während die Verschmelzung von Andromeda und der Milchstraße fortschreitet, wird die Andromedagalaxie an unserem
Himmel immer größer erscheinen.

Nach neuen Daten sind die Größen dieser beiden Galaxien ungefähr gleich, oder Andromeda ist etwas größer – früher nahm man an, dass ihr Radius doppelt so groß sei wie der der unserer Galaxie. Andromeda enthält um ein Vielfaches mehr Sterne als die Milchstraße.
Die Andromeda-Galaxie rast derzeit mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 Meilen (113 km) pro Sekunde auf unsere Milchstraße zu. Vor diesem Hintergrund wird unsere Verschmelzung in fünf Milliarden Jahren stattfinden. Doch im August 2020 veröffentlichte das von Fachleuten begutachtete Astrophysical Journal eine neue Studie, die zeigt, dass die Kollision zwischen unseren Galaxien bereits stattfindet.

Unsere Milchstraße und andere Galaxien sind von einer großen Hülle umgeben, dem galaktischen Halo, der aus Gas, Staub und verstreuten Sternen besteht. Galaxienhalos sind lichtschwach – tatsächlich so lichtschwach, dass sie nur schwer nachzuweisen sind.

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Diese Illustration zeigt, wie das Gashalo der Andromeda-Galaxie aussehen könnte, wenn es für Menschen auf der Erde sichtbar wäre. Laut NASA könnte das Halo, das dreimal so groß ist wie der Große Wagen, leicht zum größten Merkmal des Nachthimmels werden.
Jüngste Messungen des Halos zeigen, dass es sich über die Hälfte der Entfernung bis zu unserer Milchstraße erstreckt (1,3 Millionen Lichtjahre) und in anderen Richtungen sogar noch weiter (bis zu 2 Millionen Lichtjahre). Außerdem hat die Kollision zwischen der Milchstraße und Andromeda bereits begonnen.
NASA/ ESA/ J. DePasquale und E. Wheatley (STScI)/ Z. Levay.



Modell der Verschmelzung

Wird es zu einem direkten Frontalzusammenstoß oder eher zu einem Streifschlag kommen, der das Endergebnis nicht beeinflusst? Astronomen neigen zur ersten Version.
Die Milchstraße und die Andromedagalaxie werden tatsächlich miteinander verschmelzen und eine einzige große elliptische Galaxie bilden.

Im Video ist auch die Dreiecksgalaxie als kleineres Objekt neben der Andromedagalaxie und der Milchstraße zu sehen. Obwohl die Dreiecksgalaxie sich höchstwahrscheinlich nicht an der Verschmelzung beteiligen wird, könnte sie irgendwann dennoch auf unsere Milchstraße treffen und an einem großartigen kosmischen Tanz mit den beiden größeren Galaxien teilnehmen.

Was geschieht mit Sternen und Planeten, wenn Galaxien miteinander verschmelzen?
Im gesamten Universum stoßen Galaxien miteinander zusammen. Astronomen beobachten galaktische Kollisionen – oder deren Folgen – mithilfe leistungsstarker Teleskope. In gewisser Hinsicht ähneln sich zwei Galaxien bei einer galaktischen Verschmelzung wie Geister; sie gehen einfach durcheinander hindurch. Das liegt daran, dass die Sterne innerhalb der Galaxien durch sehr große Entfernungen voneinander getrennt sind. Daher stoßen die Sterne selbst bei der Verschmelzung von Galaxien normalerweise nicht zusammen.

Dennoch wird die Verschmelzung die Sterne sowohl in der Andromedagalaxie als auch in unserer Milchstraße beeinflussen. Die Andromedagalaxie enthält etwa eine Billion Sterne. In der Milchstraße gibt es unterdessen etwa 300 Milliarden Sterne. Sterne aus beiden Galaxien werden auf neue Umlaufbahnen um die neudes vereinten galaktischen Zentrums.
Nach Angaben der Wissenschaftler, die an den Forschungen von 2012 beteiligt waren, ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Sonne in einen neuen Bereich unserer Galaxis geschleudert wird, doch für die Erde und das Sonnensystem besteht keine Gefahr, zerstört zu werden. (Oder ist das ihr Wunsch??)

Wird die Menschheit die Verschmelzung mit Andromeda miterleben?
Wie steht es also um das Leben auf der Erde? Wird das irdische Leben die Verschmelzung überleben? Nun, die Sonne wird letztendlich in etwa 7,5 Milliarden Jahren zu einem roten Riesen werden, wenn sie sich ausdehnt und die Erde verschlingt. Doch schon vorher wird ihre Leuchtkraft, also ihre intrinsische Helligkeit, zunehmen. Letztendlich wird dies in etwa vier Milliarden Jahren geschehen.

Mit zunehmender Sonnenstrahlung, die die Erde erreicht, wird die Oberflächentemperatur der Erde steigen. Wir könnten einem unaufhaltsamen Treibhauseffekt ausgesetzt sein, ähnlich dem, der derzeit auf unserem Nachbarplaneten Venus auftritt. Daher besteht eine gute Chance, dass es kein irdisches Leben mehr geben wird, wenn die Verschmelzung abgeschlossen ist.

Aber bis dahin werden vielleicht einige Erdbewohner zu Astronauten geworden sein. Vielleicht verlassen wir die Erde und sogar unser Sonnensystem. Wir könnten Andromeda dennoch dabei beobachten, wie sie mit der Milchstraße kollidiert – nur von einer etwas anderen Position aus.
 
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