Gestern haben Sie die von mir gegebenen Übungen praktiziert – hier. Heute gehen wir auf dem Weg des Sehens von Licht mit geschlossenen Augen weiter.
Ich bin sicher, dass es vielen mithilfe dieser alten Praxis gelungen ist, das innere Geplapper (den inneren Dialog) vollständig abzuschalten.
Der innere Dialog ist ein Dieb, der uns nicht nur die jedem Menschen eigenen alten Fähigkeiten stiehlt, wie zum Beispiel die Hellsichtigkeit. Der innere Dialog ist ein Dieb, der überhaupt alles stiehlt. Ohne ihn wird das Leben wirklich frei.
Praxis für den zweiten Intensivtag:
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Gestern vor dem Schlafengehen habe ich es gemacht … Meine gesamte Aufmerksamkeit war auf die Entspannung von Kiefer und Zunge gerichtet. Der Mund öffnete sich regelmäßig, ich vergaß zu schlucken, und der Speichel sammelte sich
Am ersten Tag des Intensivkurses stand nicht geschrieben, dass man Licht sehen sollte.
Bitte folgt der Anleitung des Intensivkurses ohne persönliche Interpretationen.
Es fiel mir schwer, gleichzeitig auf die Zunge und den Kiefer zu achten und vor mich hinzusehen. Wenn ich anfing, auf die Zunge und den Kiefer zu achten, richtete sich der innere Blick dorthin, und wenn ich mich darauf konzentrierte, vor mich hinzusehen, begannen sich Zunge und Kiefer anzuspannen ... Ich muss wahrscheinlich mehr üben.
Erste Übung: Der Kiefer entspannte sich schnell, aber anfangs sah ich keine Dunkelheit, obwohl ich mir die Augen verbunden hatte. Helle Vielecke mit Streifen flackerten auf und vermischten sich mit verschiedenen Figuren – ein irgendwie helles Chaos. Dann plötzlich Dunkelheit, genauer gesagt Schwärze, und ein heller Punkt, wie eine hundertkerzige Lampe, etwa eine Minute lang. Danach bildete sich darum ein diffuser heller Schein, dann verblasste alles allmählich und wieder kam das helle Chaos. Am Abend war es genauso, aber der helle Punkt war nicht so intensiv, eher matt. Das helle „Chaos“ mit Streifen und geometrischen Figuren verschwindet jedoch nicht.