Zweiter Reiter des Lotos:
Variationsanalyse – hier werden Informationen zu den Parametern der vegetativen Regulation des Patienten angezeigt.
Der erste Parameter ist
Histogramm.
Von 10 bis 100. Liegt der Wert im Normalbereich, erscheint ein grüner Kreis.
Dies ist der Spannungsindex.
Der Spannungsindex kennzeichnet den Grad der Belastung des Herzmuskels – des Myokards.
Was bedeutet das?
Das bedeutet: Je geringer diese Spannung, desto besser. Sie sollte jedoch nicht unter 10 liegen.
Wenn Sie diesen Wert noch besser verstehen möchten, können Sie sich ansehen, in welche Richtung sich die Kurve verschiebt.
Etwas weiter unten befindet sich die
Scattergramm.
In diesem Fall liegt der maximal gesunde Zustand bei etwa 0,42.
Dritter Reiter:
Der Reiter „Spektralanalyse“
Im Programm selbst finden sich folgende Hinweise:
HF – Bei der Bildung der Schwankungen in diesem Frequenzbereich spielt der parasympathische Teil des vegetativen Nervensystems die vorherrschende Rolle. Die Leistung in diesem Frequenzbereich nimmt während der Atmung mit einer bestimmten Frequenz und Tiefe sowie bei Kälteeinwirkung zu. Bei Sportlern und gut trainierten Menschen ist die HF-Leistung ebenfalls deutlich höher als bei Untrainierten und sollte gegenüber der Leistung im Niederfrequenzbereich überwiegen. Eine Verringerung der HF-Leistung bei Sportlern kann auf eine Belastung der Regulationssysteme des Herzens oder auf Übertraining hindeuten, während eine übermäßige Zunahme auf die Gefahr einer Störung des Sinusrhythmus hinweist.
LF – Die physiologische Interpretation dieses Parameters ist nicht eindeutig. Es wird angenommen, dass die Leistung in diesem Frequenzbereich sowohl durch Veränderungen des Tonus des parasympathischen als auch des sympathischen Nervensystems beeinflusst wird. Das Verhältnis der sympathischen und parasympathischen Einflüsse wird anhand des Verhältnisses der LF/HF-Leistungen charakterisiert. Bei zunehmendem Tonus des sympathischen Nervensystems steigt dieser Wert deutlich an, bei Vagotomie dagegen sinkt er. In vielen Fällen wurden gegenläufige Veränderungen der LF- und HF-Leistungen festgestellt. Bei gesunden Personen wurde eine deutliche Zunahme der LF-Leistung beim orthostatischen Test, bei psychischem Stress und bei mäßiger körperlicher Belastung beobachtet. Daher ist inzwischen die Ansicht verbreitet, dass die Leistung im LF-Bereich ebenso wie der LF/HF-Wert als Indikator für die Aktivität des sympathischen Teils des vegetativen Nervensystems dienen kann.
VLF – Die physiologische Bedeutung dieses Frequenzbereichs ist nicht geklärt. Es besteht jedoch die Auffassung, dass die Leistung dieses Bereichs bei einer Erschöpfung der Regulationssysteme des Organismus deutlich zunimmt.
Vierter Reiter:
Der Reiter „Neurodynamische Analyse“
Neurodynamische Matrix – je höher der Wert, desto besser.
Energiepyramide – Ressourcen des Organismus: je höher der Wert, desto besser.
Energiepyramide – Energiehaushalt: Der beste Wert liegt innerhalb des angegebenen Normbereichs.
Der Parameter der neurohumoralen Regulation kennzeichnet die Effizienz der Arbeit des endokrinen Systems und zeigt, wie optimal der Organismus seine energetischen und physiologischen Ressourcen nutzt. Das neurohumorale Regulationssystem ist für die Konstanz des inneren Milieus und die Anpassung des Organismus an wechselnde Lebensbedingungen verantwortlich.
Die Energiepyramide kennzeichnet das Gesamtvolumen der physiologischen Ressourcen des Organismus sowie das Gleichgewicht zwischen den Zyklen des Verbrauchs und der Wiederherstellung dieser Ressourcen im bestehenden Lebensrhythmus. Das Verhältnis der Flächen des linken und rechten Teils der „Pyramide“ kennzeichnet die Dynamik der anabolen und katabolen Prozesse, die im Organismus stattfinden. Das Volumen des grünen Teils der Pyramide ist proportional zur Zeit der Wiederherstellung der Ressourcen, das Volumen des roten Teils zur Zeit des Ressourcenverbrauchs.
Ein minimales Gesamtvolumen der Pyramide signalisiert eine Erschöpfung der physiologischen Ressourcen des Organismus.
Fünfter Reiter:
Der Reiter „Psychoemotionaler Zustand“
Sehr wichtige Daten, besonders in unserem Zeitalter von Stress und Sorgen.
Diese Daten beziehen sich indirekt auf die Gehirnfunktionen und seine Aktivität.
Spline-Karte – je höher der Wert, desto besser.
Auch im Programm selbst finden sich entsprechende Hinweise:
Spektrum der Rhythmen des Nervensystems.
Im Grunde wird hier gezeigt, wie harmonisch die psychologischen Parameter sind.
Wenn beispielsweise der Stresspegel übermäßig hoch ist, ist das ein Anlass, sich zu beruhigen und zu entspannen. Wenn Sie täglich Messungen durchführen und das Bild jeden Tag ähnlich aussieht, sollten Sie einen Psychologen, möglicherweise sogar einen Psychiater, konsultieren.
Denn ein Leben unter solch starkem Stress ist äußerst gesundheitsschädlich, insbesondere für die Gesundheit von Herz und Gehirn.
Andere Werte dürfen dagegen auch höher sein – das ist sogar gut.
Sechster Reiter:
Der Reiter „Fraktalanalyse“
Fraktales Porträt der Biorhythmen – je größer, desto besser.
Die Fraktalanalyse dient der visuellen Bewertung des Harmonisierungsgrades der Rhythmen verschiedener Organe und Körpersysteme. Der Grad der Übereinstimmung dieser Rhythmen bestimmt die Qualität der Funktion des Organismus als einheitliches Ganzes.
Die Fähigkeit, diese Harmonie aufrechtzuerhalten und zu bewahren, kennzeichnet die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegenüber wechselnden Bedingungen der äußeren und inneren Umwelt und spiegelt seine Anpassungsfähigkeit wider (Immunität).
Biologisches Alter.
Ein sehr wichtiger Parameter. Hier gilt: Je niedriger, desto besser. Wenn Sie 60 Jahre alt sind und das Programm ein biologisches Alter von 30 Jahren anzeigt, ist das wirklich sehr gut. So sollte es bei allen sein.
Aus biologischer Sicht kann der Organismus jünger oder älter sein als die tatsächlich gelebten Jahre. Daher treten altersbedingte Krankheiten und der Tod in unterschiedlichem Kalenderalter auf. Die Unterschiede zwischen dem Kalender- und dem biologischen Alter werden sowohl durch die Genetik als auch durch die Lebensweise des Menschen bestimmt.
Das biologische Alter eines Menschen wird nicht durch die seit der Geburt vergangene Zeit bestimmt, sondern durch Parameter, die seine Vitalität widerspiegeln.
Man sollte unbedingt darauf hinarbeiten, dass dieser Wert möglichst niedrig ist. Es ist äußerst ungünstig, wenn er über dem tatsächlichen Alter liegt. Das bedeutet, dass der Mensch buchstäblich über seine Kräfte hinaus lebt. Das kann nicht lange gut gehen.
Siebter Reiter:
Der Reiter „Komplexe Analyse“
Der „komplexe Gesundheitsparameter“ stellt die Quintessenz aller vorherigen Parameter dar und dient als bedingter mathematischer Ausdruck des „Gesundheitszustands des Patienten“. Mit seiner Hilfe lassen sich die allgemeine Qualität der physiologischen Prozesse des Organismus und ihr Ausgeglichenheitsgrad beurteilen. Der „Gesundheitsgrad“ stellt im Wesentlichen den Grad der Anspannung dar, den die Regulationssysteme des menschlichen Organismus benötigen, um ein Gleichgewicht mit seiner Umwelt zu erreichen.
Die dünne blaue Scheibe im Diagramm des komplexen Gesundheitsparameters kennzeichnet den Normwert für einen durchschnittlichen Patienten dieses Alters. Der tatsächlich gemessene Gesundheitswert kann jedoch sowohl über als auch unter dem Normwert liegen. In der linken oberen Ecke des Diagramms wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem durchschnittlichen Wert angezeigt.
Alle erforderlichen Hinweise finden sich ebenfalls im Programm selbst:
Auch hier gilt: je größer, desto besser.